1. Bericht Frauen*delegation Rojava: Internationalistische Kommune Rojava

„The right life can not be lived in the wrong society, but the right struggle can be fought wherever the systems of domination oppress the people. Revolutionary persons love their people and their homeland, but don’t care about borders and states. Solidarity is the tenderness of the peoples, and life starts where the state ends. And that’s modern internationalism.“ – Internationalist Commune Rojava

Eingeladen zu der Frauendelegation haben die Freund*innen und Genoss*innen der autonomen Frauenstruktur der internationalistischen Kommune Rojava (Internationalist Commune of Rojava – ICR). Deshalb werden wir unseren ersten Bericht nutzen, die ICR kurz vorzustellen.

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Küche für Alle im Internationalistischen Zentrum Dresden

Endlich ist es soweit! Das IZ hat nun eine regelmäßige Küche für Alle (Küfa). Jeden letzten Mittwoch im Monat laden wir euch um 18 Uhr in das IZ (Risaer Straße 32, 01127 Dresden) zum gemeinsamen Essen und inhaltlichen Austausch ein. Beginnen werden wir am 31.10.2018 mit Reiseberichten aus Chiapas (Mexiko). Aber seht selbst, hier unser Küchenprogramm für Oktober und November:

Saludos compañerXs, liebe Freund*innen, liebe Nachbar*innen

sonnige Grüße senden Euch das Internationalistische Zentrum Dresden aus Rojava und Chiapas, Südmexiko!
Am 31.10. und am 28.11. laden wir Euch zu Reiseberichten von den Delegationsreisen, zu uns auf die Riesaer Straße 32 ein. Erfahrt mehr über die indigenen Kleinbäuer_innen und ihre Formen der Selbstorganisierung, wie zum Beispiel der ‘Zapatistas’ und der ‘Abejas’. Hört Geschichten über die Revolution der Frauen in Rojava und über den Aufbau einer radikalen Demokratie im Norden Syriens.

Für eine vorherige Stärkung wird gesorgt, Essen gibt es ab 18 Uhr

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Die Revolution der Frauen* in Rojava – Eine Skizze

„Die Revolution in Kurdistan ist eine Frauenrevolution. Die Essenz der Befreiung des Volkes von Kurdistan ist die Befreiung der Frauen.“ Abdullah Öcalan

Spätestens seit dem erfolgreichen Widerstand der kurdischen Kämpferinnen gegen Daesh (sog. „Islamischer Staat) in Kobanê, ist vielen Menschen auf der Welt bewusst, dass sich im Norden Syriens etwas bewegt. Wir kennen vielleicht die Bilder der bewaffneten Frauen* mit ihren bunten Blumentüchern oder wissen, dass die Angreifer von Daesh besondere Angst hatten von einer Frau* getötet zu werden, da sie dann nicht ins Paradies kommen. Aber der Aufbruch der Frauen* in Rojava ist viel mehr als das fetischisierende Bild einer Frau* mit der Kalaschnikov und er ist vielschichtiger als der Kampf gegen Daesh. Der Kampf der Frauen* in Rojava findet erstens nicht nur militärisch statt, sondern vor allem in den Köpfen und richtet sich zweitens nicht allein gegen Daesh, sondern vielmehr gegen die Unfreiheit der Menschen überall auf der Welt, gegen Ausbeutung, gegen die Zerstörung der Natur, gegen patriarchale Unterdrückung, schlicht: gegen das herrschende System.

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Berichte zur internationalen Frauendelegation Rojava (Juni 2018)

by Frauen* vom IZ Dresden

“Eure »Ordnung« ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon »rasselnd wieder in die Höh’ richten« und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: »Ich war, ich bin, ich werde sein!«” – Rosa Luxemburg

Im Juni 2018 waren Frauen des Internationalistischen Zentrums Dresden Teil einer internationalen Frauendelegationsreise durch Rojava/ demokratische Förderation Nord-Syrien. Organisiert und eingeladen hat die autonome Frauenstruktur der Internationalistischen Kommune Rojavas (ICR). Ziel der Reise war es einen Überblick über die verschiedenen autonomen Frauenstrukturen in Nord Syrien zu bekommen und somit einen Einblick in die Revolution der Frauen*[1] in Rojava zu erhalten.

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