Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Kundgebung | 25.11. 18 Uhr | Jorge-Gomondai-Platz

Wir freuen uns diesen Aufruf mit euch teilen zu können

Am 25.11. findet der “Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen” statt. Wir finden dieses Thema aktueller denn je, ob wir dabei auf die Zunahme an häuslicher Gewalt in Coronazeiten schauen, die unzähligen Femizide (Morde an Frauen auf Grund ihres Geschlechts) weltweit, die Kriminalisierung der Abtreibung z.B. in Polen oder die untragbaren alltäglichen Übergriffe auf Frauen.

Der Tag hat eine jahrzehntelange Tradition. Er geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal, die Mitglieder der „Movimiento Revolucionario 14 de Junio“ in der Dominikanischen Republik waren. 1960 wurden sie, nach mehreren vorangegangenen Verhaftungen, durch Militärangehörige des Diktators Rafael Trujillo verschleppt und ermordet. Sie wurden zum Symbol für den Widerstand von Frauen* gegen Ungerechtigkeit und Gewalt gegen sie.

Zum heutigen Tag wehren wir uns gegen jegliche patriarchale Zurichtung aufgrund von Gender oder sexueller Orientierung – denn gemeint sind wir alle! Wir lehnen die dominanten und gewaltvollen patriarchalen Zustände ab! Wir sind solidarisch mit den Betroffenen von Gewalt, Diskriminierung und Sexismus!  Wir finden, dass wir auch in der Corona-Krise aktiv bleiben müssen, denn die Pandemie wirkt wie ein Brennglas auf die Missstände in unserer Gesellschaft und es liegt weiterhin an uns, diese zu benennen und zu bekämpfen.

Deshalb rufen wir auf zur Kundgebung gegen patriarchale Gewalt am 25.11. um 18 Uhr am Jorge-Gomondai-Platz.

Jedoch müssen wir einen verantwortungsvollen Umgang für unseren Protest finden. Also tragt bitte Mund-Nasen-Schutz und haltet Abstand!
Wir freuen uns auf euer Kommen.

* Unter Frauen* verstehen wir alle Menschen, die – ob sie wollen oder nicht – als weiblich gelesen, wahrgenommen oder markiert werden.

Straßenumbenennnung in Dresden – from Kobanê to the world!

Am 01.11. dem Welt Kobanê – Tag und zum Start der Aktionswoche “Rise up against facism” wurden in Dresden vier Straßen symbolisch umbenannt. Das Internationalistische Zentrum, die Basisgewerkschaft FAU und andere Internationalist*innen wollen damit auf die Revolution von Rojava und die akute Bedrohung durch die Türkei aufmerksam machen.

 

Hier findet ihr den Artikel von ANFdeutsch.

FROM KOBANE TO THE WORLD – RISE UP AGAINST FASCISM

Aufruf der Kampagne RiseUp4Rojava, an der wir als Basisgruppe Internationalismus beteiligt sind:

Internationale Woche der Solidarität und des Widerstands, 1.-8. November

From Kobanê to the World: Rise Up against Fascism

Heraus zur Internationalen Aktionswoche vom
01. – 08. November 2020:

Welt-Kobanê-Tag und die Revolution in Rojava
Am 1. November 2014 nahmen sich Millionen von Menschen auf der ganzen Welt die Straßen, um ihre Solidarität mit dem heldenhaften Widerstand von Kobanê zum Ausdruck zu bringen. Millionen Frauen und Männer, Alte und Junge, fortschrittliche Menschen unterschiedlichster politischer Coleur, standen vereint in ihrer Unterschiedlichkeit, entschlossen an der Seite der Menschen Rojavas und bezeugten ihre Unterstützung im Kampf gegen die Barbarei der Mörderbanden des Islamischen Staates. Die Welt hielt den Atem an und verfolgte gebannt, wie die KämpferInnen der Frauen- und Volksverteidigungseinheiten YPJ und YPG sich der Dunkelheit in den Weg stellten und Haus für Haus, Straße um Straße, in Kobanê, die Menschlichkeit verteidigten.
Mit dem Widerstand von Kobanê, der zum Anfang des Endes des selbsternannten Kalifats werden sollte, begann auch eine globale Bewegung, der Solidarität, des Widerstandes und des gemeinsamen Kampfes zu wachsen, die sich heute über alle Grenzen hinweg organisiert und ihre Hoffnung verteidigt. Die Revolution von Rojava wurde zur Hoffnung und Inspiration für Menschen und Kämpfe weltweit, denn damals wie heute wird in Rojava mehr verteidigt, als nur das Land, die Städte und die Dörfer. Mit der Autonomen Selbstverwaltung, schufen die Gesellschaften Nordsyriens, ein lebendiges Beispiel für eine freie und demokratische Zukunft des Mittleren Ostens, jenseits von lokaler Despotie und ausländischer Fremdbestimmung. Auf Basis des gleichberechtigtem Zusammenlebens aller ansässigen Bevölkerungsgruppen, der Befreiung der
Frau, einer ökologischen und bedarfsorientieren Lebens- und Wirtschaftsweise und einer beispiellosen Form radikaler Demokratie, erblüht im Norden Syriens, inmitten des Chaos, der Zerstörung und den Leiden des Krieges, ein alternatives System zur Lösung der Krise.

Mit ihren radikalen Ansätzen zur Lösung bestehender gesellschaftlicher Probleme, strahlt die Revolution von Rojava heute schon weit über die Grenzen des Mittleren Ostens hinaus. In einer Zeit, in der Menschen auf der ganzen Welt nach neuen Lösungen und einem Ausweg aus dem Abgrund in den das kapitalistische System die Menschheit gesteuert hat, suchen, erbringen die Menschen in Nordostsyrien, ganz praktische Antworten auf die großen Menschheitsfragen unseres
Zeitalters.

Ob gegen Feminzid und Gewalt an Frauen, um der andauernden Zerstörung und grenzenlosen Ausplünderung unserer natürlichen Umwelt Einhalt zu gebieten, gegen staatliche Morde und rassistsiche Polizeigewalt oder um den globalen Vormarsch des Faschismus aufzuhalten – überall auf der Welt strömen Menschen zu Hundertausenden, zu Millionen auf die Straßen und verleihen ihrer Wut und ihrer Unzufriedenheit Ausdruck. An allen Enden dieser Welt regt sich der Widerstand gegen ein System, das die Menschheit und die Natur schon vielzulange unter seinem Joch gefangen hält. Die Revolution in Rojava/Nordsyrien erhält vor diesem Hintergrund erst ihre wirkliche Bedeutung. Trotz aller Widrigkeiten und Hindernisse, im Krieg und zu Zeiten der Corona- Pandemie, bauen die Menschen dort Tag für Tag an ihrer eigenen Alternative und erbringen den praktischen Beweis dafür, dass eine andere Welt möglich ist. Ein Leben jenseits von staatlicher Unterdrückung und kapitalistischer Ausbeutung, selbstverwaltet und frei, wird schon heute Stück für Stück lebendige Realität. Damit verkörpert die Revolution von Rojava in Nordsyrien die Hoffnung auf ein würdevolles, gerechtes und freies Leben im 21. Jahrhundert.

Kurdistan – Krieg und Widerstand
Doch den Herrschenden der Region und den imperialistischen Mächten, die versuchen den Mittleren Osten nach ihren Interessen neuzugestalten, ist die Selbstverwaltung der Völker ein Dorn im Auge. Mit einem Embargo von allen Seiten und politischer, diplomatischer Ausgrenzung, sowie einem breiten Konzept psychologischer Kriegsführung wird gezielt versucht, die befreiten Gebieteund die Bewegung in die Krise zu stürzen und sie ihrer Selbstständigkeit zu berauben. Der faschistische türkische Staat unter der Führung des Diktators Erdogan, greift die Revolution in Kurdistan, ob in der Türkei, in Syrien oder im Irak, mit aller Härte und Brutalität an. Seit 2016 ist die türkische Besatzungsarmee gemeinsam mit ihren islamistischen Verbündeten mehrfach in die befreiten Gebiete vorgestoßen und hält seitdem große Teile des Norden Syriens von Efrin bis nach Serekaniye besetzt. Doch bleiben die Angriffe des türkischen Faschismus nicht auf Nordsyrien begrenzt. Wo immer in der Region die Menschen danach streben, sich ein freies Leben unter eigener Führung aufzubauen, dort schlägt das Regime in Ankara zu.
Auch im Norden des Iraks, in Südkurdistan, versuchen die türkischen Besatzer seit langen Jahren Fuß zu fassen und begannen zuletzt im Juni diesen Jahres mit einem großangelegten Angriff gegen die Region Heftanin. Guerillakräfte der Arbeiterpartei Kurdistans PKK leisten seitdem einen erbitterten Widerstand, um den Invasoren Einhalt zu gebieten und die Gebiete Südkurdistans zu verteidigen. Auch das selbstorganisierte Flüchtlingslager Mexmur im Nordirak und das Shengal Gebirge, wo das yezidische Volk seit der Befreiung von den Schergen des Islamischen Staates, das eigene Leben in die eigenen Hände genommen hat und eine Selbstverwaltung nach dem Vorbild Nordostsyriens errichtet hat, werden nahezu wöchentlich zum Ziel türkischer Luftangriffe. Das Ziel des faschistischen türkischen Staates ist nicht, die Besatzung einer einzelnen Region, sondern die Vernichtung der Revolution und das Zerschlagen der Hoffnung auf Freiheit.

Turkish fascism is a global threat – it must be confronted globally
Der Besatzungskrieg, den sie unter dem scheinheiligen Namen des “Kampfes gegen den Terrorismus” gegen die Völker der Region entfesselt haben, wäre undenkbar, ohne die politische, wirtschaftliche und militärische Unterstützung, die die türkische Republik von ihren Partnern, von der NATO bis hin zur Russischen Föderation erhält. Ohne die Unterstützung von Außen, den Milliarden finanzieller Unterstützung aus der Europäischen Union, ohne die Waffensysteme aus Deutschland, Italien, den USA und vielen anderen Ländern, sowie ohne die politische Legitimation, die der türkische Faschismus von seinen Verbündeten erhält, wäre dieses Regime schon lange gefallen. Türkei, Kurdistan, Syrien, Irak, Libyen, Mittelmeer und andernorts – es ist das selbe Bild: Das faschistische System, das heute nicht nur das kurdische Volk und die Völker der Türkei in Gefangenschaft hält, sondern zunehmend zu einer Bedrohung für die gesamte Region geworden ist, wird nur durch weltweite Unterstützung am Leben erhalten und muss deshalb auch international bekämpft werden.
Die Hintermänner und Unterstützer des Krieges gegen die Revolution, diejenigen, die sich an ihren Massakern und Gräueltaten bereichern und diejenigen, die ihre Überfälle legitimieren, sitzen im sicheren Hinterland und profitieren vom Morden. Es ist Zeit, die Verantwortlichen beim Namen zu nennen und zur Rechenschaft zu ziehen.

Weltweit für eine bessere Zukunft: Rise Up against Fascism
Wir werden nicht länger zusehen, wie sie versuchen unsere Hoffnung zu ersticken und rufen zwischen dem 1. und 8. November zu einer Woche des internationalen Widerstandes auf. Wir wissen, dass der Kampf gegen den Faschismus und für eine andere Welt nur vereint zum Sieg geführt werden kann.
Lasst uns gemeinsam unserer Solidarität mit den kämpfenden Menschen Rojavas Ausdruck verleihen und am 1. November, dem Weltkobanetag auf die Straße gehen! Lasst uns, an den anderen Tagen, die Kämpfe und Ziele, die uns vereinen und global bewegen hervorheben und das gemeinsame Bündnis in unserer Unterschiedlichkeit stärken, und auch dezentral die Orte der internationalen Zusammenarbeit und Unterstützung des türkischen Staates stören – blockieren – besetzen. Ein ausführlicher Aktionsplan folgt weiter unten!

Deshalb rufen wir auf zu einer Woche der Solidarität, zu einer Woche der Stärkung des antifaschistischen Kampfes global, zu einer Woche des zivilen Ungehorsams gegen faschistische Herrschaft, kapitalistische Ausbeutung und imperialistische Verwüstung unserer Lebensgrundlagen

Rise Up 4 Rojava! – Rise Up against Fascism!

Es folgt eine Übersicht der Tage:
Sonntag, 1. November: Demos und Events mit dem Fokus auf Errungenschaften der Revolution
In der Tradition des Welt-Kobanê-Tages lassen sich in vielen Städten gemeinsam mit der kurdischen Community Demonstrationen organisieren. Ein Hauptthema wird an diesem Tag auch die Isolation Abdullah Öcalans und die Kriminalisierung der kurdischen Bewegung in Deutschland sein. Lasst uns daher Öcalans Ideen und Errungenschaften der Revolution auf kreative Art und Weise auf die Straße bringen.

Montag, 2. November: Kriegsmaschinerie angreifen
Deutsche Waffen morden weltweit, aus diesem Grund müssen wir unserer Verantwortung gerecht werden und wollen den Montag dazu nutzen, um die Kriegsmaschinerie (Firmen, Büros, Fabriken,…) zu blockieren, besetzen oder über die Verstrickung von deutschen Konzernen mit dem türkischen Faschismus informieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Dienstag, 3. November: Revolutionäre Kampfe weltweit
Weltweit finden gerade bedeutende soziale Umbrüche statt. Damit wir diese verstehen, kennenlernen und unsere Perspektiven erweitern, wollen wir uns am Dienstag mit revolutionären Kämpfen weltweit beschäftigen. Hierbei können gemeinsame Veranstaltungen oder Aktionen mit weiteren Gruppen organisiert werden.

Mittwoch, 4. November: Frauenbefreiung
Die Revolution in Rojava ist eine Frauenrevolution. Gemeinsam wollen wir am Mittwoch auf patriarchale Angriffe in Kurdistan und auf der ganzen Welt aufmerksam machen und über die Errungenschaften der kurdischen Frauenbewegung informieren. Dies kann durch Platzgestaltungen, Informationsveranstaltungen oder auch feministische Blockaden geschehen.

Donnerstag, 5. November: Verantwortliche besuchen (goins)
Am Donnerstag wollen wir die Verantwortlichen, die entweder Geschäfte mit dem türkischen Faschismus machen oder ihm diplomatisch Rückendeckung geben, aufsuchen. An ihren Händen klebt Blut und wir werden sie nicht in Ruhe lassen. Hier bietet sich auch an, über Firmen zu recherchieren und Informationen vor den Filialen, Büros, etc. zu plakatieren, zu flyern.

Freitag, 6. November: Fokus Ökologie
Einer der Grundpfeiler des Demokratischen Konföderalismus ist Ökologie. In der Phase der Besatzungsoperation der Türkei im letzten Herbst gab es eine breite Welle der Solidarität aus der Klimagerechtigkeitsbewegung und von Ortsgruppen von Fridays For Future. Lasst uns wieder gemeinsam auf die Straße gehen, Flashmobs oder Blockaden organisieren.

Samstag, 7. November: Antifaschismus
Eines der formulierten Ziele von Riseup4Rojava ist der Aufbau einer internationalistischen antifaschistischen Front. Was bedeutet das für uns? Was verstehen wir unter Faschismus und wie hängen türkischer und deutscher Faschismus historisch zusammen? Wie können wir den Kampf gegen den Faschismus weltweit verbinden? Mögliche Formen können Widerstandsspaziergänge, Veranstaltungen wie Lesungen oder Erfahrungsberichte, Demonstrationen etc. sein.

Sonntag, 8. November: Gedenken
Viele Freund*innen haben ihr Leben gelassen für die Verteidigung der Revolution. Am letzten Tag der Woche der Solidarität wollen wir ihrer gedenken. Die Woche der Solidarität und Aktion, unser Kampf, ist auch ihr Kampf und durch den Kampf leben sie weiter. Aber auch im Bezug auf den 9. November wollen wir allen Opfern von faschistischer und rassistischer Gewalt gedenken. Hängt Bilder im Stadtbild auf, stellt gefallene Revolutionär*innen und Widerstandskämpfer*innen vor, macht Veranstaltungen und zeigt, dass die Kämpfe in uns weiterleben. Weitere Informationen unter https://riseup4rojava.org

23.10. Buchvorstellung “Soziologie der Freiheit” von Abdullah Öcalan

Buchvorstellung | 23.10.2020 | 18 Uhr | Verein deutsch-kurdischer Begegnung | Oschatzer Straße 26

Gast: Reimar Heider, Öcalan-Übersetzer und Sprecher der Internationalen Initiative „Freiheit für Öcalan – Frieden in Kurdistan“

In etwas mehr als drei Jahren (2007–2010) hat Abdullah Öcalan mit dem Manifest der demokratischen Zivilisation ein fünfbändiges Gesamtwerk verfasst, in dem er seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus 35 Jahren radikaler Theorie und revolutionärer Praxis zusammenträgt. Nachdem er in den ersten beiden Bänden die Geschichte der Zivilisation von ihren Anfängen bis zur kapitalistischen Moderne neuinterpretierte, legt der Autor mit dem dritten Band eine Methode für die Lösung der drängendsten Probleme des 21. Jahrhunderts vor: die Soziologie der Freiheit.
Öcalan erkennt die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion des ›wissenschaftlichen Sozialismus‹, auf den er und die kurdische Freiheitsbewegung sich in der Vergangenheit selbst bezogen hatten. Industrialismus, Kapitalismus und der Nationalstaat können demnach nicht mit den Mitteln eines orthodoxen sozialistischen Konzepts transformiert werden. Deshalb wendet Öcalan sich den originellsten Denker*innenn der Linken zu und debattiert in bemerkenswerter Bandbreite Themen wie Existenz, Freiheit, Philosophie, Anarchismus, Natur und Ökologie. Dabei entwickelt er eine radikale und sehr weitreichende Definition von Demokratie. Diese fußt auf seiner zentralen These, dass es immer und überall parallel zu jeder herrschenden Zivilisation eine ›demokratische Zivilisation‹ gibt, die sich im Widerstreit mit (kapitalistischer) Herrschaft, Patriarchat und Nationalstaat befindet.

Der Übersetzer, Reimar Heider, wird eine Einführung in den dritten Band geben und diesen in Bezug zur aktuellen Situation Öcalans und der kurdischen Freiheitsbewegung setzen.

Wer ist Abdullah Öcalan?
Abdullah Öcalan führte von der Gründung der PKK 1978 bis zu seiner Inhaftierung 1999 als Vorsitzender der PKK den kurdischen Befreiungskampf an. Er gilt nach wie vor als Vordenker und wichtigster politischer Repräsentant der kurdischen Freiheitsbewegung. Seine „Gefängnisschriften”, in denen er den Paradigmenwechsel der PKK von einer marxistisch-leninistischen Partei hin zu einer radikaldemokratischen Basisbewegung anstieß und die politische Philosophie des Demokratischen Konföderalismus bzw. der Demokratischen Autonomie begründete, haben seit 1999 weltweit große Beachtung gefunden.

Der Eintritt ist frei

Die Festival Planung geht weiter!

Letztes Jahr haben wir damit begonnen das Internationalismus Festival°2 zu planen. Corona hat alles durcheinandergebracht und nun ist alles um ein Jahr verschoben!

Das zweite Internationalismus Festival findet vom 4.6.-6.6.2021 auf dem Gelände des Zentralwerks statt. Der Schwerpunkt des Festivals sind feministische Kämpfe global und lokal, das Internationalismus Festival°2 wird also ein Fest des Feminismus!
Wir planen ein Festival voll mit lokaler und globaler Politik, Kultur, Vernetzung und Inspiration. Wir wollen euch einladen, dies mit uns zusammen zu tun!

Dafür treffen wir uns am 15.10. ab 19:30 Uhr im Internationalistischen Zentrum (Riesaer Straße 32) und laden alle Interessierten und Motivierten ein, Teil dieses Festivals zu werden! Egal was euch liegt, interessiert, welche Erfahrungen ihr bereits habt oder nicht – ob ihr als Teil einer Gruppe kommt oder als Einzelkämpfer*in – ihr seid willkommen!

Wir freuen uns auf Unterstützung, tolle Ideen und neue Leute!

Bei Fragen und Anmerkungen schreibt uns einfach unter:
festival[ät]iz-dresden.org

polnische Kulturpolitik – und nun? Über den Tellerrand auf das Dreiländer-Eck geschaut.

polnische Kulturpolitik – und nun? Über den Tellerrand auf das Dreiländer-Eck geschaut.

Ein Vortrag über polnische Kulturpolitik lässt so manch einen Menschen verständlicherweise schon einmal die Nase rümpfen, den Kopf schütteln und sich fragen, was das soll. Und auch, wenn Zgorzelec etwas mehr als 100 Kilometer entfernt ist, sind wir oft nur eine Wahl von der jetzigen Situation fern.

Es wird nicht nur ein Auge auf die Vergangenheit, besonders auf die Zeit des sozialistischen Systems, sondern auch auf den Machtantritt und die daraus folgende Entwicklung der rechts-konservativen PiS-Partei geworfen. In Verschiedenen Medien wird seitdem immer wieder von Zensur, der patriotischen Kulturrevolution, erneuter Instrumentalisierung und dem dagegenhaltenden Widerstand der Kulturmilieus gesprochen. Dabei kommen oftmals Fragen auf, wie:
Was bedeutet das für unsere Regionen? Wie wird die Zukunft aussehen? Was können wir tun?

Fühlt Euch herzlich eingeladen darüber ins Gespräch zu kommen.

Wann?       30.09.2020 19.30 Uhr

Wo?           Wurzelwerk / Alte Gärtnerei, Heidestraße (neben der Nummer 34)

This fire was set by Europe. End Moria now. Fight Fortress Europe.

ein Beitrag von Beyond Europe, den wir gerne mit euch teilen möchten…

A Beyond Europe call to keep up the pressure and fight for solidarity.

After the fire that destroyed the misery camp of Moria, those who have nothing are not only left in the ashes of the monster of European foreign policy, but are now also being trampled on.

The refugees who did not manage to flee from the camp and escape to the city were not provided with blankets, tents and water, but with tear gas and the sticks of the Greek police. The cops tried with all their might not to let the refugees leave the camp, while what little they left behind remains was burned the next night. Trapped on the island’s streets around the camp, they were surrounded by riot police, left alone, without sufficient food, water and medical care. Helpers, NGOs and journalists were largely kept away, leaving the people defenceless against the heat of the day, the cold of the night, the arbitrariness and violence of the police and the attacks of local fascists. „This fire was set by Europe. End Moria now. Fight Fortress Europe.“ weiterlesen

Libertäre Tage Dresden 10.-13-09.2020

Seit 2010 finden in Dresden mehr oder weniger regelmäßig die Libertären Tage statt. Workshops, Vorträge, Musik, Film, Vernetzung, Diskussion und leckeres Essen bilden jedesmal einen spannenden Rahmen um anarchistische Themen kennezulernen, zu diskutieren und gemeinsame Pläne zu schmieden.

Zwei Veranstaltungen der Libertären Tage werden am 11.09. im IZ stattfinden. Wir wollen euch hier gerne darauf aufmerksam machen.

18-19:30 Uhr Soligruppe plakativ: Mit Papier, Kleister und parlamentarischen Anfragen gegen die Verunsicherungsbehörden

20-21:30 Uhr Der Aufstand in Belarus aus anarchistischer Perspektive

Das ganze Programm der Libertären Tage 2020 findet ihr auf der Seite des AND

Interkulturelle Tage Dresden – Leben kurdischer Menschen in Deutschland

Eine Veranstaltung von dem Verein deutsch-kurdischer Begegnung & der Initiative für Frieden in Kurdistan Dresden

 

 

Im Rahmen der 30. Interkulturellen Tage in Dresden, findet am Sonntag dem 27.09.2020 von 15Uhr bis 20Uhr im Verein deutsch-kurdischer Begegnung auf der Oschatzer Str. 26 ein bunter Tag Rund um das Thema “Leben kurdischer Menschen in Deutschland” statt. 
Ab 15Uhr gibt es die Möglichkeit den Verein deutsch-kurdischer Begegnung kennenzulernen. Außerdem erwarten euch Musik und ein Buffet. Ab 16Uhr wird Rechtsanwalt Lukas Theune über das repressive Vorgehen des deutschen Staates gegen Kurd*innen sprechen und berichten wie problematisch die Grundlage und die Durchführung dieser politischen Strafprozesse sind. Anschließend wird der Film “Haus ohne Dach” von Soleen Yusef ab 18.30Uhr vorgeführt.

„Interkulturelle Tage Dresden – Leben kurdischer Menschen in Deutschland“ weiterlesen

Chile und die Kunst der Revolte

Das Gartenprojekt Gärtjen und der Rote Baum e.V. laden am 08. September zu einer spannenden Veranstaltung, auf die wir hier gerne aufmerksam machen möchten.

“Die Bilder von brennenden Metrostationen im Oktober 2019 in Santiago de Chile und von den feministischen Protesten am 08. März 2020 gingen um die Welt. Doch was geschah dazwischen, wie ging es weiter und wie ist die aktuelle Situation? Wie zeigt sich die Revolte an den Wänden der Städte?
Wir haben dazu zwei Menschen eingeladen, eine Mitwirkende der Doku ,,Chile in Flammen“ und eine Journalistin, welche vor Ort war und unter anderem im ,,lower class magazin“ berichtete. Außerdem werden wir eine erste Auswahl von Bilder zeigen, mit denen wir eine Ausstellung planen, deren Ziel eine längerfristige Auseinandersetzung und Unterstützung von Strukturen in Chile ist.”

WAS: Chile und die Kunst der Revolte
WANN: 08.09. 17:30 Uhr
WO: Gärtjen, Messering Dresden