„Keine ist frei solange nicht Alle frei sind!“- feministische anarchistische Antiknastkundgebung

Wir teilen den Aufruf unserer Freund*innen des AND:

Wann: 07.03.2021 um 15 Uhr
Wo: auf dem Parkplatz vor der JVA Chemnitz

Knast ist ein Mittel des Staates, sozialen Problemen zu begegnen. Er soll dich „resozialisieren“. Du hast aber kaum Gelegenheit zur Selbstbestimmung und bist vom Rest der Gesellschaft isoliert. Jede*r Dritte landet nach Freilassung wieder dort, denn er hilft nicht Gefangenen, sondern der Herrschaftssicherung. Knast ist ein gewaltvoller und monotoner Ort. Das autoritäre Strafsystem verstärkt Diskriminierung und wirtschaftliche Ausbeutung.

Wenn auch Du denkst, dass Knast keine Lösung für individuelle und gesellschaftliche Probleme sein kann, dann komm mit uns am 07.03.2021 zur JVA Chemnitz. Dort wollen wir die Gefangenen ein Stück  aus der Isolation holen, uns gemeinsam über die Zustände im Knast informieren und unsere Solidarität zeigen.

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Die Zapatistas kommen! Spendenaufruf!

Erstmals wird eine Delegation der zapatistischen Bewegung aus Chiapas / Mexiko (EZLN) alle fünf Kontinente besuchen – zunächst Europa. Ziel ist die Stärkung von Kämpfen von unten und links in unseren Regionen sowie die Vernetzung mit ihren eigenen Kämpfen. Es geht um eine globale, emanzipatorische und kontinuierliche Organisierung gegen Kapitalismus und Patriarchat.


Der Aufstand der Zapatistas von 1994 in Chiapas richtet sich gegen Ausbeutung, Rassismus, Unterdrückung der Frauen und aller benachteiligten Geschlechter, Militarisierung, Umweltzerstörung und die Marginalisierung der indigenen und ländlichen Bevölkerung durch die Herrschaft der Großgrundbesitzer, der politischen Funktionäre und der mexikanischen und transnationalen Konzerne. „Die Zapatistas kommen! Spendenaufruf!“ weiterlesen

Die Zeit ist reif! Frieden in Kurdistan! Freiheit für Öcalan!

Infotisch und Kundgebung | 27.02. | 14 – 18 Uhr | Jorge-Gomondai-Platz

 

 

 

 

 

11.02. 18 Uhr Kundgebung: Stoppt Erdogan!

+Kundgebung: Stoppt Erdogan+
Wo: Albertplatz
Wann: Do, 11.02. 18:00 Uhr

Die türkische Armee hat in der Nacht auf Mittwoch damit begonnen, die Region Gare im Süden Kurdistans anzugreifen. Dörfer in den Gebieten Priz, Bergarê und Siyanê wurden heftig bombardiert, gleichzeitig setzten türkische Hubschrauber Bodentruppen ab. Das Ziel scheint klar: Eine Invasionsarmee soll Versorgungswege kappen und den kurdischen Widerstand einschließen. Dies ist nicht weniger als der Griff des Erdogan-Regimes nach der autonomen Region Rojava.

ANF Images

Die demokratische Förderation Rojava ist ein wichtiges Vorbild, basisdemokratischer, ökologischer und feministischer Gesellschaft und als solche seit je her eine Bedrohung für Diktatoren wie Erdogan. Dessen Überfall steht in einer langen Reihe von Aggressionen, von der Unterstützung des sog. IS und ähnlicher Milizen bis hin zu eigenen militärischen Angriffen.
All das geschieht mit der Billigung des deutschen Staates, der das Regime mit Waffenlieferungen und diplomatischer Rückendeckung unterstützt.

Wir wollen am 11.02. um 18:00 Uhr am Albertplatz unsere Solidarität mit der Revolution von Rojava zum Ausdruck bringen und gegen die türkische Invasion demonstrieren.

Stoppt Erdogan! Stoppt den Krieg gegen Rojava!

+Kundgebung: Stoppt Erdogan+
Wo: Albertplatz
Wann: Do, 11.02. 18:00 Uhr

weitere Informationen ANF News “KCKD-E ruft zu Protest gegen türkische Invasion auf”

RiseUp4Rojava “Aktionsaufruf – Zerschlagt den Faschismus und seine internationalen Kollaborateure #RiseupAgainstFascism”

Aufruf zur Solidarität – Deutschland finanziert, Erdogan bombadiert! – NICHT MIT UNS!

Dienstag, den 02.02.2021, trifft sich der türkische Verteidungsminister Hulusi Akar mit der deutschen Verteidungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin. Die Türkei sucht internationale Partnerschaften um Rückhalt für ihre, wie in der Türkei propagierten, nächste Militäroffensive auf Derik und den Shengal zu erhalten. Noch lange nicht verheilt, sind die Wunden die deutsche Leopard-2-Panzer in Nord-Ost-Syrien, der dort lebenden Bevölkerung zugefügt haben. Auch 2021 unterstützt Deutschland einen offensichtlich faschistischen Staat in Wort und Tat.

Wir fordern Deutschland auf die schmutzige Politik mit der Türkei zu unterbinden. Ob ekalhafter und menschenverachtender “Flüchtlingsdeals”, die Verstummung bei einem offensichtlich völkerrechtlichen Angriffskrieg in Nordostsyrien 2018/2019 oder die aktiv widerliche Unterstützung durch Waffenlieferungen, die in ihren Einsätzen in den türkischen Kriegen in Berg-Karabach und Nordostsyrien unzählige Menschenopfer gefordert haben.

Was können wir tun? „Aufruf zur Solidarität – Deutschland finanziert, Erdogan bombadiert! – NICHT MIT UNS!“ weiterlesen

100 Gründe, den Diktator zu verurteilen

Beteiligt euch an der Kampagne “100 Gründe, den Diktator zu verurteilen” um Feminizide international als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkennen zu lassen.

Unterstützt die Kampagne mit eurer Unterschrift und macht darauf aufmerksam.

Kein Fußbreit dem Feminizid!

100 Gründe, den Diktator zu verurteilen

Aus der jüngeren Geschichte der Menschheit wissen wir, dass nichts in der Menschheitsgeschichte zu mehr Katastrophen geführt hat als diktatorische Regime. Wie wir vom Völkermord an den Armenier*innen, dem Holocaust, von den kolonialen Völkermorden der Siedler gegen indigene Völker in Amerika sowie von den vielen Massakern in Regionen wie dem Nahen Osten, einschließlich Kurdistans, wissen, hatte die Menschheit mit allen möglichen Arten von Völkermorden zu kämpfen, insbesondere in den letzten zwei Jahrhunderten. „100 Gründe, den Diktator zu verurteilen“ weiterlesen

Das IZ braucht finanzielle Unterstützung!

Auch wir müssen am Ende diesen Jahres um eure finanzielle Unterstützung bitten! Wir sind ein unabhängiger Raum, der sich nur aus Spenden finanziert und das soll auch so bleiben! Da das IZ wegen Corona fast das gesamte Jahr geschlossen war, sind auch unsere Spenden zurückgegangen. Langsam wird es knapp und deshalb bitten wir euch um eure Unterstützung!

Wir haben leider kein Konto auf dem wir Spenden entgegennehmen, aber es gibt zwei andere Möglichkeiten! Ihr könnt Bar-Spenden für das IZ an zwei Spätis abgeben:

Spätshop Ecce (Zentralwerk, Riesaer Straße 32, 01127 DD) – aktuell wegen Lockdown geschlossen
Spätshop Bio7 (Rudolfstraße 7, 01097 DD)

Wir danke euch für die Unterstützung! Wir hoffen ihr übersteht diese anstrengende Zeit und lasst euch nicht unterkriegen! Bleibt gesund und solidarisch!

Euer IZ Dresden

Das collectivo gata-gata braucht Unterstützung!

Wir teilen hier mit euch den Spendenaufruf des collectivo gata-gata. Sie benötigen für ihr Projekt “JA‘UN TA YAN BALUMIL” eure finanzielle Unterstützung! Kauft weniger Quatsch zu Weihnachten und schenkt lieber ein wenig internationalistische  Solidarität!
Mehr Infos zum collectivo gata-gata und ihrem Projekt findet ihr hier. Den Link zur Spendenkampagne findet ihr hier.

 

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Kundgebung | 25.11. 18 Uhr | Jorge-Gomondai-Platz

Wir freuen uns diesen Aufruf mit euch teilen zu können

Am 25.11. findet der “Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen” statt. Wir finden dieses Thema aktueller denn je, ob wir dabei auf die Zunahme an häuslicher Gewalt in Coronazeiten schauen, die unzähligen Femizide (Morde an Frauen auf Grund ihres Geschlechts) weltweit, die Kriminalisierung der Abtreibung z.B. in Polen oder die untragbaren alltäglichen Übergriffe auf Frauen.

Der Tag hat eine jahrzehntelange Tradition. Er geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal, die Mitglieder der „Movimiento Revolucionario 14 de Junio“ in der Dominikanischen Republik waren. 1960 wurden sie, nach mehreren vorangegangenen Verhaftungen, durch Militärangehörige des Diktators Rafael Trujillo verschleppt und ermordet. Sie wurden zum Symbol für den Widerstand von Frauen* gegen Ungerechtigkeit und Gewalt gegen sie.

Zum heutigen Tag wehren wir uns gegen jegliche patriarchale Zurichtung aufgrund von Gender oder sexueller Orientierung – denn gemeint sind wir alle! Wir lehnen die dominanten und gewaltvollen patriarchalen Zustände ab! Wir sind solidarisch mit den Betroffenen von Gewalt, Diskriminierung und Sexismus!  Wir finden, dass wir auch in der Corona-Krise aktiv bleiben müssen, denn die Pandemie wirkt wie ein Brennglas auf die Missstände in unserer Gesellschaft und es liegt weiterhin an uns, diese zu benennen und zu bekämpfen.

Deshalb rufen wir auf zur Kundgebung gegen patriarchale Gewalt am 25.11. um 18 Uhr am Jorge-Gomondai-Platz.

Jedoch müssen wir einen verantwortungsvollen Umgang für unseren Protest finden. Also tragt bitte Mund-Nasen-Schutz und haltet Abstand!
Wir freuen uns auf euer Kommen.

* Unter Frauen* verstehen wir alle Menschen, die – ob sie wollen oder nicht – als weiblich gelesen, wahrgenommen oder markiert werden.

Straßenumbenennnung in Dresden – from Kobanê to the world!

Am 01.11. dem Welt Kobanê – Tag und zum Start der Aktionswoche “Rise up against facism” wurden in Dresden vier Straßen symbolisch umbenannt. Das Internationalistische Zentrum, die Basisgewerkschaft FAU und andere Internationalist*innen wollen damit auf die Revolution von Rojava und die akute Bedrohung durch die Türkei aufmerksam machen.

 

Hier findet ihr den Artikel von ANFdeutsch.