Ausstellung zur Süd-Kurdistan Delegation 2017. “Durchs wilde Kurdistan” von Ricaletto im Museum für Moderne Kunst 3 in Frankfurt am Main

Kurdischer Aktivist aus der Türkei findet Zuflucht in Mexmûr: Er wurde unter Erdogan zu mehr als 140 Jahren Haft verurteilt und befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg nach Rojava/Nord-Syrien.

Eröffnung der Ausstellung Kopf oder Zahl: Durchs wilde Kurdistan im Museum für Moderne Kunst 3 in Frankfurt am Main am 07.12.2017 um 19 Uhr in der Domstraße 3

Durchs wilde Kurdistan heißt ein Roman von Karl May auf den sich die Ausstellung von Ricaletto, ironisch bezieht. May war wahrscheinlich nie dort. Eine kleine Delegation, der auch der Künstler angehörte, unternahmen hingegen Anfang des Jahres 2017 eine Reise nach Südkurdistan/Nordirak. Dort trafen wir uns mit Menschen verschiedener politischer Hintergründe, lernten Projekte kennen und Strukturen zu verstehen. Unser Fokus lag unter anderem auf „Camp Mexmûr“, ein Flüchtlingslager welches von den BewohnerInnen radikal-demokratisch selbstverwaltet wird.

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Vortrag zur Süd-Kurdistan Delegation in Frankfurt am Main

Am Montag, den 04.12.2017, wird es den Reisebericht zur Deligation nach Süd-Kurdistan in Frankfurt am Main geben. Gastgeber*in sind das soziale Zentrum “Centro Frankfurt” und die Genoss*innen von Kritik und Praxis Frankfurt.

Mehr Informationen findet ihr hier:

https://de-de.facebook.com/events/704780629710711/

Falls ihr Lust habt den Vortrag und die entsprechenden Ausstellung, mit Zeichnungen von Ricaletto auf DIN-A2 Tafeln, zu euch zu holen, schreibt uns einfach an.

Im nächsten Jahr kommt dann Ricalettos Comic zu der Reise raus und wir gehen auch damit auf Tour. Haltet euch also auf dem Laufenden.

MEXMUR – EIN BASISDEMOKRATISCHES FLÜCHTLINGSLAGER

Flucht und Selbstverwaltung unter Kriegsbedingungen

Referent: Sven Wegner vom Internationalistischen Zentrum Dresden
Wann: 08.10.2017 I 16:30
Wo: Verein deutsch-kurdischer begegnungen e.v. / Ohschatzerstraße 26

Im Vortrag des Internationalistischen Zentrums geht es um das sogenannte Flüchtlingscamp Mexmur in Süd-Kurdistan / Nord-Irak. Eingekesselt im Städteeck Kirku-Mossul-Erbil, und damit in einer der momentan wohl gefährlichsten Gegenden der Erde, befindet sich die „basisdemokratische Insel” Mexmur. Die Bewohner*innen des Camps versuchen hier, orientiert an den Ideen des demokratischen Konföderalismus, eine gleichberechtigte, auf Geschlechterbefreiung basierende und in Räten organisierte Stadtgesellschaft aufzubauen.
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