Küche für Alle im Internationalistischen Zentrum Dresden

Endlich ist es soweit! Das IZ hat nun eine regelmäßige Küche für Alle (Küfa). Jeden letzten Mittwoch im Monat laden wir euch um 18 Uhr in das IZ (Risaer Straße 32, 01127 Dresden) zum gemeinsamen Essen und inhaltlichen Austausch ein. Beginnen werden wir am 31.10.2018 mit Reiseberichten aus Chiapas (Mexiko). Aber seht selbst, hier unser Küchenprogramm für Oktober und November:

Saludos compañerXs, liebe Freund*innen, liebe Nachbar*innen

sonnige Grüße senden Euch das Internationalistische Zentrum Dresden aus Rojava und Chiapas, Südmexiko!
Am 31.10. und am 28.11. laden wir Euch zu Reiseberichten von den Delegationsreisen, zu uns auf die Riesaer Straße 32 ein. Erfahrt mehr über die indigenen Kleinbäuer_innen und ihre Formen der Selbstorganisierung, wie zum Beispiel der ‘Zapatistas’ und der ‘Abejas’. Hört Geschichten über die Revolution der Frauen in Rojava und über den Aufbau einer radikalen Demokratie im Norden Syriens.

Für eine vorherige Stärkung wird gesorgt, Essen gibt es ab 18 Uhr

Weiterlesen

Berichte zur internationalen Frauendelegation Rojava (Juni 2018)

by Frauen* vom IZ Dresden

“Eure »Ordnung« ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon »rasselnd wieder in die Höh’ richten« und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: »Ich war, ich bin, ich werde sein!«” – Rosa Luxemburg

Im Juni 2018 waren Frauen des Internationalistischen Zentrums Dresden Teil einer internationalen Frauendelegationsreise durch Rojava/ demokratische Förderation Nord-Syrien. Organisiert und eingeladen hat die autonome Frauenstruktur der Internationalistischen Kommune Rojavas (ICR). Ziel der Reise war es einen Überblick über die verschiedenen autonomen Frauenstrukturen in Nord Syrien zu bekommen und somit einen Einblick in die Revolution der Frauen*[1] in Rojava zu erhalten.

Weiterlesen

Autoanreise am 28. September aus Dresden zu Demo “Erdogan Not Welcome” in Berlin

28.09. | 12 Uhr | Petrikirche, Dresden

Erdogan kommt am 28.09. nach Berlin und wir wollen das nicht einfach so hinnehmen. Kommt mit zur Großdemo gegen den türkischen Diktator und die verlogene Politik Deutschlands. Wir werden im internationalistischen Block auf der Demonstration mitlaufen und freuen uns, wenn ihr euch uns anschließt. Setzen wir ein gemeinsames und starkes Zeichen gegen Überwachung, Repression, Rassismus, Rüstungsdeals und Militarismus! Gehen wir gemeinsam für unsere Würde und Freiheitsrechte, für Autonomie und kollektive, selbstorganisierte Alternativen gegen Staat, Nation und Kapital auf die Straße.

Es wird einen gemeinsame Anreise mit dem Auto aus Dresden geben. Wir treffen uns um 12 Uhr an der Petrikirche. Von dort geht es spätestens 12:30 gemeinsam nach Berlin. Da wir aufgrund der schlechten Parksituation in Berlin keinen gemeinsamen Parkplatz ansteuern können, wird es in Berlin einen gemeinsamen Treffpunkt geben, der euch an der Petrikirche gesagt wird. Falls ihr Vorschläge oder Ideen für einen gemeinsamen Parkplatz habt, könnte ihr euch gern noch einmal bei uns melden. Bitte achtet auch auf eure Mitreisenden und macht mit ihnen aus, wann und wo ihr euch zur gemeinsamen Rückfahrt trefft.

Mehr Informationen zur Demo findet ihr hier: https://erdogannotwelcome.wordpress.com/2018/09/20/alles-zur-erdogan-not-welcome-grosdemonstration-in-berlin-auf-einen-blick/

Mehr Informationen zum Bündnis “Erdogan Not Welcome” findet ihr hier:
https://erdogannotwelcome.wordpress.com

Unsere Revolution als Emanzipation!

Unsere Revolution als Emanzipation!
– Syrer*innen über staatliche Gewalt und feministische Kämpfe in Syrien

Veranstaltet von:

Internationalistisches Zentrum Dresden
Kosmotique e.V.
Adopt A Revolution

Ort | Datum | Zeit:
Kosmotique e.V.
Martin-Luther-Straße 13 | Dresden
23. September | 18 Uhr

Die deutsche Berichterstattung über Syrien zeigt syrische Frauen meist nur als Opfer – als trauernde Mütter, als Opfer von Bomben, als Opfer der Dschihadisten. Tatsächlich aber waren viele syrische Frauen aktiver Teil einer sozialen Bewegung, die 2011 während der friedlichen Aufstände gegen das Assad-Regime politische Rechte und gesellschaftliche Transformationen einforderten. Sie protestierten für Menschenrechte, gegen staatliche Gewalt, politische Gefangenschaft und diverse Formen patriarchaler Herrschaft.

Weiterlesen

Einladung Rojava-Soli-Komitee / Vorläufiger Gründungstext

Unser nächstes Treffen findet am 22.06.2018 um 18 Uhr im deutsch-kurdischen Begegnungszentrum auf der Ohschatzer Straße 26 statt. Alle sind dazu herzlich eingeladen.

Das Solikomitee ist offen für alle interessierten Menschen – egal ob du bereits in einer Gruppe aktiv bist oder einfach als Einzelperson Lust hast die Anliegen des Komitees zu unterstützen. Solltest du Interesse an solch einer Arbeit und der Solidarität mit Kurdistan haben, dann kannst du dich vorerst gern beim Internationalistischen Zenrtum Dresden melden: email hidden; JavaScript is required oder via Privatnachricht auf Twitter @DresdenIz.

+++

Der folgende kurze Text ist nicht in Stein gemeißelt. Er soll lediglich einen Überblick über unsere Motivation geben und Menschen einladen, gemeinsam mit uns arbeiten. Du kannst dich gern mit deinen eigenen Ideen für Aktionen und Veranstaltungen einbringen.

Wer wir sind?

Wir sind verschiedene kurdische und nicht-kurdische, politisch aktive Menschen aus Dresden. Wir wollen die Inspiration, die uns die Potentiale des Gesellschaftsmodell des demokratischen Konförderalismus, das von Teilen der kurdischen Befreiungsbewegung in Rojava angestrebt wird hier verbreiten und kritisch diskutieren. Rojava könnte, sollte der Krieg gestoppt werden, nicht nur ein Modell für den gesamten Mittleren Osten sein. Weltweit gilt der Aufbruch im Norden Syriens als eine Alternative, als ein Hoffnungsschimmer in Zeiten von gesellschaftlicher Spaltung, Gewalteskalation, religiös-politischem Fundamentalismus, Kriegen und zunehmend schärferer kapitalistischer Ausbeutung.

Deshalb haben wir beschlossen diesen Versuch eines emanzipatorischen Aufbruchs, diesen Hoffnungsschimmer zu verteidigen und der Aggression der Türkei gegen Rojava / die Demokratische Föderation Nord-Syrien und der Unterdrückung der Kurd*innen nicht länger tatenlos zuzusehen. Seit 2016 fährt das AKP-Regime unter Führung Recep Tayyip Erdogans eine Politik der Eskalation, gewalttätigen Unterdrückung, Vertreibung und Vernichtung gegen die kurdische Bevölkerung und fiel Anfang 2018 sogar in Syrien ein, um dort den de facto autonomen Kanton Afrin anzugreifen. Das ist ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg der auch mit deutschen Waffen geführt wurde und wird. Diese Eskalationspolitik richtet sich ebenso gegen die politischen Errungenschaften und freiheitlichen Potentiale in den kurdischen Gebieten der Türkei und Syriens. In beiden Regionen wurden über mehrere Jahre hinweg partizipative Systeme radikaler Demokratie auf der Grundlage von Geschlechterbefreiung, Sozial-Ökologie und Kommunalismus aufgebaut.

Dieses System nennt sich Demokratische Autonomie oder Demokratischer Konföderalismus. Dieser Aufbruch ist ein Lichtblick und einzigartig im Nahen Osten und stellt sich gegen Nationalismus sowie ethnisches und religiöses Sektierertum. Bei allen Widersprüchen die es in der Praxis vor Ort geben mag, gilt es dennoch diesem Aufbruch den Rücken zu stärken und nicht tatenlos an der Seite zu stehen und nur zu nörgeln. Dafür müssen wir eine kritische Solidarität aufbauen, die es schafft unsere oft recht schlichten schwarz-weiß Projektionen auf die Situation vor Ort zu überwinden und Wunsch und Realität in Einklang zu bringen.

Wir mögen weit weg von Rojava / der Demokratischen Föderation Nord-Syrien und Kurdistan sein, aber sind dennoch verbunden in vielerlei Hinsicht. Der Krieg gegen Afrin beginnt (auch) hier! Er findet hier Unterstützung durch die Regierungen und Konzerne und kann dementsprechend auch hier thematisiert und bekämpft werden. Von den Politiker*innen kamen bislang nur Lippenbekenntnisse in belanglosen Bundestagsdebatten. Die Große Koaltion wird weiterhin Waffen an die Türkei liefern. Daran besteht für uns kein Zweifel. Auch die politische Unterdrückung von Kurdi*innen in Deutschland muss ein Ende haben.

Unser Zusammenschluß ist ein klares Zeichen gegen die aktuelle Politik und Ausdruck gelebter internationaler Solidarität.

Was wir wollen?

Weiterlesen

Programm “INTERNATIONALISMUS: EIN FESTIVAL N°1”

Tatatata … hier findet ihr das Programm zum Ersten Internationalistischen Festival Dresden.

Über Änderungen und Programmergänzungen halten wir euch hier und auf unserem neuen Twitteraccount @DresdenIz auf dem Laufenden. Bitte schreibt uns keine Mail bezüglich Kartenvorverkauf o.ä. Das wird es für keine Veranstaltung geben!

An alle die Bock auf Retrogott und Hip-Hop und Party haben: Scrollt gleich auf den Samstag runter!

Bitte beachtet, dass wir bei den kulturellen Veranstaltungen einen Unkostenbeitrag/Eintritt erheben, damit die politischen Veranstaltungen kostenlos bleiben und alle Referent*innen und Künstler*innen auch etwas davon haben.

Übersetzung: Solltet ihr Übersetzung brauchen, schreibt uns eine E-Mail an email hidden; JavaScript is required

Translation: If you need a translation please send an email to email hidden; JavaScript is required

Weiterlesen

INTERNATIONALISMUS: EIN FESTIVAL /// N°1

Endlich ist es soweit! Nach nun mehr zwei Jahren politischer Tätigkeit eröffnen wir das “Internationalistische Zentrum Dresden” in Pieschen. Dafür laden wir euch gemeinsam mit unseren Freund_innen vom 6.-10. Juni zum ersten “Internationalistischen Festival” auf die Riesaer Straße 32 ein! Es erwartet euch ein langes Wochenende voll mit Konzerten, Kunst, Theater, Kultur, Workshops, Vorträgen, Podien und Party. Thematisch geht es um globale Emanzipation und Kämpfe für eine bessere Welt im Hier und Jetzt. Auch der fünfzigste Jahrestag der sog. 68er Bewegung ist Anlass um gemeinsam mit euch rückblickend nache Vorn zu schauen und die Zukunft in unser Hände zu nehmen.

Seid also auf das Programm gespannt und haltet euch das Wochenende frei! Kommt vorbei und feiert mit uns das erste Internationalistische Festival in Dresden! Das genaue Programm und weitere Infos folgen bald auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf euch und eure Freund_innen!

19. Mai IZ-Grillen, Ausstellungseröffnung, Rojava-Solikomitee und vieles mehr…

Habt ihr Lust das schöne Wetter zu genießen, der Grillsaison zu huldigen und einen schönen Nachmittag gemeinsam zu verbringen? Dann Kommt vorbei! Wir laden euch alle herzlich ein, am Samstag, den 19.05. zum Grillen und Chillen ins Zentralwerk zukommen. Ab 16 Uhr wollen wir gemeinsam Essen und vor allem Zeit zum Kennenlernen und Quatschen haben.

Du hast Interesse an der Kurdistan-Solidarität? Dann schau gern zu unserem zweiten Treffen für den Aufbau eines “Solidaritätskomitee für Rojava / Nord-Syrien” vorbei. Ab 13 Uhr treffen wir uns in den Räumen der IZ (im Zentralwerk). Das Treffen ist offen und wir freuen uns über eure Teilnahme.

Ab 16 Uhr Grillen im Innenhof des Zentralwerks. Damit alle satt werden und niemand durstig bleibt, bringt alle etwas zum Essen und Drinken mit. Um Holzkohle und Grill kümmern wir uns.

16:30 eröffnen wir unsere Ausstellung zur Delegationreise 2017 nach Süd-Kurdistan (Nord-Irak). Es wird kurze “Fürhung” durch die Ausstellung geben. Danach stehen wir für eure Fragen zur Verfügung.

Ab 17 Uhr wird es einen kurzen Input durch den Sächsischen Flüchtlingsrat geben. Diesmal geht es um das geplante neue Gesetz zur Abschiebehaft und was der Flüchtlingsrat an Protest geplant hat.

Eigentlich wollten wir nur mal nett mich euch grillen. Jetzt hat das Ganze aus irgendwelchen Günden schon wieder größere Dimmensionen angenommen – fragt uns nicht wieso, hat sich so ergeben…

Nochmal in Kürze:

Wann: 19. Mai ab 16 Uhr

Wo: Auf dem Hof des Zentralwerks, Riesaer Straße 32, 01127 Dresden

Was:
13:00 Zweites offenes Treffen zum Aufbau eines Solidaritätskomitees mit Rojava / Nord-Syrien
16:00 Startschuß fürs Grillen mit Musik und vielen tollen Leuten
16:30 Eröffnung der Ausstellung zur Süd-Kurdistan Delegation 2017
17:00 Kurzer Input vom Flüchtlingsrat zur Abschiebe-Haft in Dresden

Wir freuen uns auf euch!
Gruppe AK aktiv im IZ Dresden

1. Treffen zur Gründung eines “Solidaritäts- und Verteidigungskomitees für Rojava”

3.5. // 18 Uhr // Internationalistisches Zentrum (Riesaer Straße 32)

Seit dem 14. Januar geht türkisches Militär gegen die demokratische Selbstverwaltung in Nordsyrien vor. Dabei werden der Türkei Kriegsverbrechen und die Zusammenarbeit mit radikal-islamistischen Milizen zur Last gelegt. Dörfer und Städte wurden ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung durch Bombardierung und Artillerie dem Erdboden gleich gemacht, wo die protürkischen Truppen einmaschierten, kam es
dokumentiert zu Vergewaltigungen, Folter, Mord und Leichenschändung.

Weiterlesen

Kurze Geschichte der Türkischen Republik: Durch Vernichtung und Vertreibung zum ethnisch homogenen Nationalstaat

Referent: Politikwissenschaftler und Historiker Ismail Küpeli
27. April 2017 / 19 Uhr
TU Dresden / Gerber-Bau Raum: GER/37/H / Bergstr. 53

Der Konflikt zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen Bevölkerung ist einer der entscheidenden Faktoren, die die Geschichte und Gegenwart der Türkei bestimmen. Die politischen Debatten und Entscheidungen in vielen sehr unterschiedlichen Bereichen von der Bildungspolitik bis hin zur Außenpolitik lassen sich auf die sogenannte „Kurdenfrage“ zurückführen. Darüber hinaus ist der Konflikt für die geschichtliche Entwicklung und die aktuelle Lage des gesamten Nahen und Mittleren Ostens bedeutend. Dies nicht zuletzt dadurch, dass kurdische Bevölkerungsgruppen in vielen Staaten existieren und in vielen Staaten politisch relevante AkteurInnen hervorgebracht haben.

Weiterlesen