Selber machen

Konzepte von Basisorganisierung, Gegenmacht und Autonomie

Wir machen einen Kongress. Vom 28. bis zum 30. April wollen wir im traditionsreichen Berliner Bethanien zusammenkommen, um uns darüber zu unterhalten, wie eine Selbstorganisierung von „unten“ in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen aussehen kann: Im Stadtteil, im Arbeitsleben, in der Kultur.

Gemeinsam wollen wir uns Fragen stellen, auf die die außerparlamentarische Linke Antworten finden muss, will sie ein wirklicher gesellschaftlicher Faktor werden: Wie stellen wir uns Verdrängung und Gentrifizierung entgegen? Wie schaffen wir es, in den Alltagskämpfen unserer Nachbarschaften verankert zu sein? Welche Formen kann die Selbstorganisierung von Frauen annehmen? Wie können im Betrieb und im Arbeitsalltag Prekarisierter Kämpfe gelingen? Wie wehren sich Erwerbslose gegen die Zurichtungen durch das Jobcenter? Wie sieht eine Fabrik unter Arbeiter*innenkontrolle aus? Und welche Formen von Rätedemokratie wollen wir realisieren?

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Fotos vom zerstörten Orfanotrofeio

Am Mittwoch dem 27.7. wurden in Thessaloniki drei selbstorganisierte Projekte von Refugees und anderen Aktivist*innen durch Cops geräumt. Unter anderem erfolgte dabei die vollständige Zerstörung des Orfanotrofeios, ein Haus, das von Geflüchteten und anderen Aktivist*innen gemeinsam besetzt und verwaltet wurde. Die Projekte waren ein Zeichen für politische Solidarität und Selbstorganisierung. Das Orfanotrofeio war Anlaufpunkt für Geflüchtete, internationale Aktivist*innen und viele mehr. Das Projekt und seine Aktiven sind unsere Freund*innen und Genoss*innen. Ihr habt unsere Solidarität und Unterstützung – ihr seid nicht alleine!

Hier seht ihr Fotos vom zerstörten Orfanotrofeio. Zeigt euch solidarisch, geht auf die Straße – gegen die Festung und ihre Fans!

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Um unseren Genoss*innen Wohnungen zu organisieren und die Repressionskosten abzufedern, rufen wir zu Spenden auf. Bitte organisiert auch Solipartys und Veranstaltungsabende. Wir stehen dafür zur Verfügung. Setzt euch bei Bedarf mit uns in Kontakt: iz_dresden@riseup.net

Spendenkonto

Rote Hilfe Dresden
Betreff: Solidarity Squats
IBAN: DE72 3601 0043 0609 7604 34
BIC: PBNKDEFF

SOLIDARITÄTSBESETZUNG

Alle Nachbar*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen vorbeizukommen!

Wir haben heute (28.07.) um 16:30 Uhr das Parteibüro der Partei DIE LINKE, die sog. Wir-Ag, in der Dresdner Neustadt besetzt. Damit wollen wir uns mit unseren Genoss*innen und Freund*innen in der griechischen Stadt Thessaloniki solidarisieren. Gestern, am 27. Juli ab 5 Uhr, kam es dort zu mehreren gewaltsamen Räumungen von Solidaritätsprojekten für und von Geflüchteten durch griechische Polizeieinheiten. Diese unterstehen dem Innenministerium der derzeit regierenden SYRIZA-Partei, die wiederum der deutschen DIE LINKE nahesteht.

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Einschätzung zu den Räumungen in Thessaloniki

Syriza lässt Räumen

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Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die gegenwärtige Informationslage, sind deshalb vorläufig ein erster Eindruck und haben nicht den Anspruch einer vollständigen Analyse der (aktuellen) Entwicklungen in Thessaloniki / Griechenland.

Das No-Border-Camp in Thessaloniki ist kaum vorbei und die notwendigen Auswertungen und Reflektionen haben gerade erst begonnen, da trifft es uns wie ein Donnerschlag. In den Morgenstunden des 27.Juli., seit ca. 5 Uhr, kam es zu drei Räumungen.

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IZ goes NBC

Das IZ Dresden ist seit dem 11.7. auf dem Weg zum No Border Camp (NBC) nach Thessaloniki. Zusammen mit dem „No-Border-Camp Convoy“ ab Frankfurt/Main fahren wir über Mailand und Ancona nach Griechenland, wo am 15.7. das No Border Camp beginnt. Über die Gruppe AusserKontrolle waren wir Teil der Vorbereitung und werden uns auch vor Ort über die antikapitalistische antiautoritäre Plattform „Beyond Europe“ an der Gestaltung des Camps aktiv beteiligen.

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Audiomitschnitt: Soziale Zentren für alle – eine internationalistische Perspektive

Hier der Audiomitschnitt unserer dritten Veranstaltung zur Delegationsreise nach Griechenland. Wir stellen das Notara in Athen und das Orfanotrofio in Thessaloniki vor, um danach auf die verschiedenen Ideen für “Soziale Zentren für alle” in Deutschland zu kommen.

Delegationreise Griechenland [Kritik und Selbstkritik Orfanotrofio]

Selbstkritik und Kritik am Orfanotrofio

Am 05. Januar haben wir eine Diskussionsveranstaltung im Orfanotrofio besucht. Dort haben sich verschiedene Projekte und Initiativen mit und für Geflüchtete vorgestellt. Es saßen Menschen aus Lesbos, Athen und natürlich Thessaloniki auf dem Podium, die jeweils einen kurzen Input zu der Situation vor Ort und dem aktuellen Stand ihrer Solidaritätsstrukturen gaben. Da wir über das Notara in Athen und die Situation in Lesbos noch berichten werden, sparen wir uns dies hier. Wir wollen den Fokus lieber auf die solidarische Kritik und die Selbstkritik zum Orfanotrofio legen. Nicht nur während der Diskussionveranstaltung, sondern auch bei vielen Einzelgesprächen, wurde neben der grundsätzlichen Solidarität auch immer wieder Kritik geäußert. Eine strikte Ablehnung des Versuchs sich gemeinsam mit Geflüchteten zu organisieren und sie zu unterstützen haben wir jedoch nicht gehört.

Podiumsdiskussion “Soziale Zentren für alle!”

Wie bereits in unserem Bericht der Delegationsreise nach Griechenland angekündigt, wollen wir mit euch auch in Dresden eine Diskussion über soziale Zentren führen. Hiermit laden wir euch recht herzlich dazu ein!

“Soziale Zentren für alle!”

Wann: 10.01.2016 – 16:30 Uhr

Wo: Projekttheater Dresden, Louisenstraße 47

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Delegationsreise Griechenland [Interview Coloradio]

Interview mit dem dresdner Lokalradio Coloradio. Sven, Teil einer Delegation des Internationalistischen Zentrums Dresden, berichtet vom Umgang mit Flüchtenden in Griechenland. Von staatlicher Repression, von Hilfsangeboten, Fluchtrouten, Unterbringungssituation…


A
uch die Alternativen Dresden News (ADDN) haben einen Artikel zu der Delegation geschrieben.

Delegationsreise Griechenland [Teil 3]

Orfanotrofio in Thessaloniki

Am 26.12. besuchten wir den Squat Orfanotrofio (Waisenhaus) im Viertel Toumba in Thessaloniki. Ein Ort, der von Geflüchteten und dem “antiautoritären Raum” [1] und anderen aktiven Menschen aus Thessaloniki gemeinsam besetzt und verwaltet wird.

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