Ketten sprengen – Zum G20-Gipfel in Hamburg: Hafen lahmlegen

 Eine Veranstaltungsreihe von critique’n’act

Im Vorfeld der Proteste gegen den G20 Gipfel, laden wir euch herzlich zur Veranstaltungsreihe ein, in der wir die Rolle der Logistik bei den Protesten unter die Lupe nehmen. Außerdem steht ein klassischer Mobivortrag, ein interaktiver Workshop zur linksradikalen Perspektive an Klimakämpfen und ein Input zur Sicherheit in der linken Szene im Programm.

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Vortrag: Die Kriegskunst des Kapitals

Zur Rolle der Logistik bei den Protesten gegen den G20-Gipfel

Vortrag von TOP B3RLIN

7.06.2017, 20 Uhr, Kosmotique

Der G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli wirft seine Schatten voraus. Neben den altbekannten Verwalter*innen des Neoliberalismus, werden auch Trump, Erdoğan, Modi und Putin kommen – selten war die Quote autoritärer Gipfelteilnehmer*innen so imposant. Dennoch mobilisiert das kommunistische …ums Ganze!-Bündnis nicht an die Zäune der Politiker*innen, sondern in den Hamburger Hafen, Deutschlands „Tor zur Welt“. Denn in Hamburg tagt der G20-Gipfel und wird vermeintliche Krisenlösungen autoritär-populistische Zuschnitts, neoliberaler

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Zum G20 in Hamburg: Ketten sprengen – Hafen lahmlegen!

Aufruf des kommunistischen …ums Ganze!-Bündnis anlässlich des Treffens der G20 in Hamburg im Juli 2017.


Zum G20 in Hamburg: Ketten sprengen – Hafen lahmlegen!

    Solange es Herren und Sklaven gibt,
    sind wir aus unserem Auftrag nicht entlassen.

Hamburg, Tor zur Welt. Das passt doch, denn hier wird es im Juli 2017 stattfinden, das Treffen der zwanzig wichtigsten Charaktermasken des globalen Kapitalismus und ihrem Gefolge. Beim G20-Gipfel treiben die zwanzig wirtschaftsstärksten Staaten die Zurichtung der Welt für ihre kapitalistische Benutzung voran. Und dabei ist der Zustand dieser Welt nach bereits zwei Jahrhunderten zunehmend globaler Mehrwertproduktion mit ihren unauflöslichen Widersprüchen und ihrer grotesken Reichtumsverteilung bereits denkbar katastrophal. In ihr ist es möglich, dass im Burggraben der Festung Europa jedes Jahr mehrere Tausend vor Krieg und Armut flüchtende Menschen ertrinken, während sich der Hamburger Senat bei der Ausrichtung eines politischen Events, das eben diese zehntausendfachen Tode mitverwaltet, als kosmopolitisch und weltoffen inszeniert. Angesichts dieser Gegenwart und der Erfahrungen mit Globalisierungsbewegung, Krisenverwaltung und Gegenprotesten reicht es nicht, das Szenario von Seattle und Heiligendamm einfach zu wiederholen. Wir wollen diesmal anders an die Sache herangehen: Wenn die Chefschweine vom G20 den Blick über den Hamburger Hafen schweifen lassen, wollen wir ihnen in Sichtweite zeigen, was passiert, wenn es den Waren im Hafen so ergeht wie dem großen Teil der Menschheit, der sich nicht frei bewegen kann.

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Black Lives Matter – Oury Jalloh ist kein Einzelfall!

„Die Arroganz und das fehlende menschliche Verständnis, vor allem gegenüber Menschen nicht-europäischer Herkunft, innerhalb der Polizei und in der Gesellschaft im Allgemeinen lassen es zu, dass Menschen wie Oury Jalloh solch grauenhafte Tode sterben müssen.“ – Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Aufruf des Bündnisses …ums Ganze! zur Demonstration in Gedenken an Oury Jalloh am 7. Januar 2017 in Dessau

Rassistische Gewalt ist nach wie vor Alltag in unserer Gesellschaft: Angriffe gegen Menschen auf der Straße und auf Flüchtlingsunterkünfte, brutale Abschottung der EU-Außengrenzen oder Gewalt durch Beamt*innen in (Abschiebe-)Gefängnissen und Polizeiwachen. Ebenso alltäglich ist das daran anschließende Leugnen, Relativieren und Verdrängen. Nur so ist es möglich, dass nach wie vor jährlich Tausende von Menschen bei dem Versuch nach Europa zu kommen sterben, dass rechte Terrorist*innen wie der NSU jahrelang unbehelligt morden und dass Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle verbrannte — ohne ernsthafte Konsequenzen für die beteiligten Polizist*innen.

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…umsGanze! Tresen und offenes Social Center Treffen

Donnerstag, 22.12. ab 19 Uhr im AZ Conni

by critique’n’act

Wir freuen uns auf unseren ersten …umsGanze! Tresen im AZ Conni! Ab jetzt könnt ihr uns (critique’n’act) jeden 4. Donnerstag aller 2 Monate im AZ Conni treffen. Wir laden ein zu Küfa, Bar und Politik. Wenn ihr Fragen zu …umsGanze! habt oder zur politischen Arbeit von critique’n’act, dann kommt vorbei und informiert euch!

Im Rahmen des ersten Thresens lädt die Initiative “Social Center 4 All Dresden” zum offenen Treffen. Wir freuen uns auf euch, hier ihre Einladung:

Hallo liebe Dresdner_innen, Anwohner_innen und Freund_innen!

Dieses Jahr nach der Besetzung eines Hauses in der Lößnitzstraße haben sich Anwohnerinnen und Freund_innen zu einer Initiative zusammengeschlossen, die sich die Gründung eines sozialen Zentrums auf die Fahne geschrieben haben. Nach einer beteiligungsreichen Anfangsphase mit vielen guten Vorschlägen und Ideen wollte die praktische Umsetzung nicht so recht gelingen. Doch so leicht geben wir unseren Wunsch nach einer Stadt für alle nicht auf. Zusammen mit euch möchten wir den Funken wieder zum Aufflammen bringen und gemeinsam einen Weg zu finden unseren Lebensraum so zu gestalten, dass die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigt werden und jeder ein Recht hat mitzubestimmen, was in Viertel passiert, wo man lebt.Am 22.12.2016 um 19 Uhr sind ALLE herzlich ins AZ Conni eingeladen, um nach gemeinsamen Essen und Trinken neue Tatkraft und Ideen zu sammeln. Lasst uns stark, entschlossen und voller Tatendrang ins neue Jahr starten und die #StadtvonUnten aufmischen!
Solidarische Grüße

Eure Socialcenter Initiative Dresden

Gemeinsam zu den Protesten am 17.11. in Prag! Nationalismus ist keine Alternative!

by critique’n’act

Am 17.11. mobilisieren unsere Genoss_innen der „Initiativa Ne Rasismu!“ zu Protesten gegen den tschechischen Nationalfeiertag in Prag. Wir unterstützen sie dabei und werden gemeinsam mit dem Bus dort hin fahren. Tickets bekommt ihr im Buchladen König Kurt (AZ Conni // Rudolf Leonhard Straße 39).

demonstracenemeckynewNationalismus ist keine Alternative: Für eine freie und solidarische Gesellschaft

 Im Prager Zentrum: Hunderte Menschen halten tschechische Flaggen in ihren Händen und rufen nach einer Regierung der festen Hand. „Anständige Tschechen“ rufen gemeinsam mit bekannten Figuren der ultranationalistischen Unterwelt zu Angriffen auf „Volksverräter“ auf, die angeblich die nationale Souveränität bedrohen. Die Rede von der tschechischen Kultur, den nationalen Werten und der Angst um unsere Kinder sind nicht nur auf diesen Aktionen zu hören.

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Offenes Vorbereitungstreffen für das Protestcamp in Bamberg

by  critique’n’act

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Liebe Freund*innen und Genoss*innen,

vom 4.-7.8. findet in Bamberg das “Solidarity4All” Protestcamp statt. Bis dahin ist nicht mehr viel Zeit und deshalb laden wir alle Interessierten zum offenen Vorbereitungstreffen am 1.8. 19 Uhr ins AZ Conni ein. Zusammen wollen wir über Anreise, Programm und mögliche Aufgaben sprechen.

Wir freuen uns auf euch!

Solidarische Grüße
critique’n’act

Solidarity4all – Gegen Ausgrenzung und Abschiebelager!

Protestcamp Bamberg, 4.-7. August 2016

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„Flüchtlinge willkommen“ hieß es im Sommer letzten Jahres. Seither ist viel passiert: Asylgesetze wurden in Deutschland und EU-weit massiv verschärft, rassistische Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte nahmen zu, die europäische Abschottungspolitik erreichte mit dem EU-Flüchtlingsdeal mit der Türkei einen neuen Höhepunkt.
Die zunehmende Brutalität der Ausgrenzungs- und Abschiebepolitik bekommen Geflüchtete nicht nur an den EU-Außengrenzen zu spüren, sondern auch in Deutschland.

Im September 2015 wurden  in Bayern zwei so genannte Ankunfts- und Rückführungszentren (ARE) eröffnet – in Manching/Ingolstadt und in Bamberg. Die Menschen in den Lagern werden marginalisiert, entrechtet und abgeschoben. Wir wollen unserer Solidarität mit Geflüchteten öffentlich Ausdruck verleihen. Im Sommer tragen wir unseren Protest auf die Straße- mit einem Camp in Bamberg.
Beteiligt euch an den Protesten – kommt zum Camp vom 4. bis 7. August 2016 in Bamberg!

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Offenes Vorbereitungstreffen zum No Border Camp

29.6.2016 // 20 Uhr // AZ Conni // Rudolf Leonhard Straße 39

Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen,

wie ihr vielleicht bereits erfahren habt, findet vom 15.-24. Juli in Thessaloniki (Griechenland) das große No Border Camp statt. Wir als Gruppe AusserKontrolle sind über die antiautoritäre europaweite Plattform “Beyond Europe” Teil der Vorbereitung.

Es ist nicht mehr viel Zeit bis dahin. Deswegen wollen wir alle Interessierten einladen, am Mittwoch dem 29.6. um 20 Uhr ins AZ Conni zu kommen, um mit uns gemeinsam über Anreise, Programm, Aufgabenverteilung und weiteres zu reden.

Wir freuen uns auf Euch!

Solidarische Grüße
AusserKontrolle

Interview mit AusserKontrolle in der “Moment” // Rozhovor s drážďanskou skupinou Ausser Kontrolle

Für die neue Ausgabe der “Moment”, dem Magazin unserer Prager Genoss*innen der “Iniciativa Ne Rasismu!”, haben wir ein Interview gegeben, das ihr hier lesen könnt.


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Ein Interview mit der Dresdner Gruppe “Außer Kontrolle”

Mit den Antifaschist_innen von Ausser Kontrolle haben wir über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten internationaler Zusammenarbeit linksradikaler Gruppen gesprochen, über gemeinsame historische Erfahrungen und über die schwierigen Bedingungen für Aktivist_innen in Sachsen.

S antifašisty a antifašistkami z Ausser Kontrolle jsme si povídali o možnostech a úskalích mezinárodní spolupráce radikálně levicových skupin, společné historické zkušenosti i o nelehkých podmínkách aktivistů v Sasku.

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