Programm “INTERNATIONALISMUS: EIN FESTIVAL N°1”

Tatatata … hier findet ihr das Programm zum Ersten Internationalistischen Festival Dresden.

Über Änderungen und Programmergänzungen halten wir euch hier und auf unserem neuen Twitteraccount @DresdenIz auf dem Laufenden. Bitte schreibt uns keine Mail bezüglich Kartenvorverkauf o.ä. Das wird es für keine Veranstaltung geben!

An alle die Bock auf Retrogott und Hip-Hop und Party haben: Scrollt gleich auf den Samstag runter!

Bitte beachtet, dass wir bei den kulturellen Veranstaltungen einen Unkostenbeitrag/Eintritt erheben, damit die politischen Veranstaltungen kostenlos bleiben und alle Referent*innen und Künstler*innen auch etwas davon haben.

Übersetzung: Solltet ihr Übersetzung brauchen, schreibt uns eine E-Mail an email hidden; JavaScript is required

Translation: If you need a translation please send an email to email hidden; JavaScript is required

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Aufruf zur Demonstration am 2. Juni 2018, 14 Uhr in Leipzig

Wir möchten den Aufruf aus Leipzig mit euch teilen.

5 Themen – 5 Blöcke – 1 Ziel: Gesellschaftlichen Umbau wagen!

In Rojava ist es in den letzten Jahren inmitten von Krieg und somit unter schwersten Bedingungen gelungen, ein grundlegend anderes Gesellschaftssystem aufzubauen. Eines, das den Religionen und Ethnien der Region ein friedliches Zusammenleben ermöglicht. Eines, das den Menschen dort die Chance auf Selbstbestimmung und ein freies Leben ermöglicht. Demokratie in allen Lebensbereichen, Frauenbefreiung und Ökologie sind die Grundpfeiler dieser Revolution.

Doch dieses Zusammenleben wird angegriffen, wie zuletzt durch den Angriffskrieg gegen Afrin, welcher sich vermutlich auf andere Teile Rojavas ausweiten wird. Es ist das erklärte Ziel der AKP-Regierung die “Kurdenfrage” durch deren Unterwerfung zu lösen, auch mit deutschen Waffen.

In Nordsyrien werden Ideen erprobt, die auch für unser Engagement von sehr großer Bedeutung sind, Ideen die uns inspirieren und uns Hoffnung geben: Denn unsere Arbeit muss langfristig die gesellschaftliche Emanzipation zum Ziel haben.

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1. Treffen zur Gründung eines “Solidaritäts- und Verteidigungskomitees für Rojava”

3.5. // 18 Uhr // Internationalistisches Zentrum (Riesaer Straße 32)

Seit dem 14. Januar geht türkisches Militär gegen die demokratische Selbstverwaltung in Nordsyrien vor. Dabei werden der Türkei Kriegsverbrechen und die Zusammenarbeit mit radikal-islamistischen Milizen zur Last gelegt. Dörfer und Städte wurden ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung durch Bombardierung und Artillerie dem Erdboden gleich gemacht, wo die protürkischen Truppen einmaschierten, kam es
dokumentiert zu Vergewaltigungen, Folter, Mord und Leichenschändung.

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Kurze Geschichte der Türkischen Republik: Durch Vernichtung und Vertreibung zum ethnisch homogenen Nationalstaat

Referent: Politikwissenschaftler und Historiker Ismail Küpeli
27. April 2017 / 19 Uhr
TU Dresden / Gerber-Bau Raum: GER/37/H / Bergstr. 53

Der Konflikt zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen Bevölkerung ist einer der entscheidenden Faktoren, die die Geschichte und Gegenwart der Türkei bestimmen. Die politischen Debatten und Entscheidungen in vielen sehr unterschiedlichen Bereichen von der Bildungspolitik bis hin zur Außenpolitik lassen sich auf die sogenannte „Kurdenfrage“ zurückführen. Darüber hinaus ist der Konflikt für die geschichtliche Entwicklung und die aktuelle Lage des gesamten Nahen und Mittleren Ostens bedeutend. Dies nicht zuletzt dadurch, dass kurdische Bevölkerungsgruppen in vielen Staaten existieren und in vielen Staaten politisch relevante AkteurInnen hervorgebracht haben.

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DER BRUCH – Theaterstück im Rahmen der Wochen gegen Rassismus Dresden

Die Künstlerin Rania El Chanati hat uns gebeten ihr Theaterstück zu bewerben. Das Stück mit dem Namen “Der Bruch” wird am 03. und 04. April 2018 im Projekttheater in der Dresdner Neustadt aufgeführt.

In einem endlosen Machtkampf, wo der lähmende Zustand der Verzweiflung das Alltagsleben bestimmt, in einem Gebiet, wo der Wunsch nach Freiheit durch ständige Bevormundung und permanenten Druck in stetiger Erstickungsgefahr schwebt und sich das eigene Handeln der persönlichen Kontrolle entzieht, droht die Gefahr der Spirale von Angst, Wut, und Gewalt. Gibt es einen Ausweg?

Inspiriert von den großen Themen des Nahostkonflikts werden in einer Bildercollage mit Liveperformance Zwänge und Wünsche einer jungen Frau illustriert.

Preise und Karten

VVK 8€ / 5€ AK-Zuschlag: 2€

  • 03.April 20:00 Karten kaufen/reservieren
  • 04.April 20:00 Karten kaufen/reservieren

Demonstration gegen den türkischen Angriffskrieg auf Afrin und in Solidarität mit der demokratischen Föderation Nord-Syrien

Seit dem 14. Januar geht türkisches Militär gegen die demokratische Selbstverwaltung in Nordsyrien vor. Dabei werden der Türkei Kriegsverbrechen und die Zusammenarbeit mit radikal-islamistischen Milizen zur Last gelegt. Dörfer und Städte wurden ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung durch Bombardierung und Artillerie dem Erdboden gleich gemacht, wo die protürkischen Truppen einmaschierten, kam es dokumentiert zu Vergewaltigungen, Folter, Mord und Leichenschändung.

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Make Rojava Green Again: Unterstützung der ökologische Revolution in Nordsyrien

Unsere Freund*innen der Internationalistischen Kommune von Rojava haben uns gebeten, ihre Kampagne “Make Rojava Green Again” zu veröffentlichen und zu unterstützen. Das tun wir hiermit und hoffen auf positive Reosnanz und große Unterstützung dafür. Ganz am Ende des Textes findet ihr eine Broschüre in vielen verschiedenen Sprachen.

Präsentation der Kampagne in Kooperation mit den Strukturen der Demokratischen Selbstverwaltung Nordsyriens, 11.02.2018

Hintergrund

Fünf Jahre sind seit dem Beginn der Revolution in Rojava vergangen. Seit dem heroischen Widerstand von Kobanê treiben YPG/YPJ die reaktionären Banden des IS immer weiter in die Enge. Gleichzeitig widerstehen die Menschen in Rojava erfolgreich allen hegemonialen Versuchen die Revolution zu korrumpieren. Inspiriert und geprägt durch die Ideen Abdullah Öcalans und dem Kampf der kurdischen Freiheitsbewegung, getragen von Frauenbefreiung, Ökologie und radikaler Demokratie, organisiert sich inmitten des Kriegs in Syrien eine revolutionäre Bewegung mit dem Anspruch der kapitalistischen Moderne ein Ende zu bereiten. Doch trotz der anhaltenden Erfolge der Revolution stehen die Menschen unter Druck: Der Krieg gegen den IS, der tägliche Terror durch den türkischen Staat sowie ein umfassendes Wirtschaftsembargo erschweren den Aufbau der neuen Gesellschaft. In dieser Situation braucht Rojava mehr denn je weltweite Unterstützung.

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Solikonzert für eine Schule für in Kobanê

Das IZ empfiehlt:

23. Februar 2018 in Dresden:Solikonzert für unseren Schulbau mit der Punkband “Patsy Stone”!

Das Konzert ist eine Aktion von “Eine Schule für Kobanê”. Das ganze findet in der Louise auf der Louisentsraßen 41 statt. Einlass ist 19 Uhr und Konzertbeginn 20 Uhr. Es wird Infotische und Grußworte geben.

Wir halten hier auch das letzte Update der Initiative “Eine Schule für Kobanê” fest:

Trotz Krieg: Wir bauen weiter!

Januar 2018: Die türkische Armee ist entlang der syrischen Grenze aufmarschiert und bedroht nun die Kantone Afrîn, Kobanê und Cizirê. Wir sind erschüttert, denn gerade die Menschen in Syrien sehnen sich nach Frieden! Der Nordstreifen Syriens in Westkurdistan ist ein vergleichsweise sicheres und demokratisches Gebiet. Hier haben viele Binnenflüchtlinge Zuflucht gefunden, weshalb wir Kobanê auch mit dem Bau einer Schule unterstützen. Trotz der Bedrohung aus Ankara werden wir an unserem Vorhaben, die Menschen beim Wiederaufbau zu unterstützen, festhalten: Jetzt erst recht! Wir haben unsere Initiative gestartet, als Kobanê verloren schien (Herbst 2014) und werden auch jetzt nicht aufgeben. Wir hoffen, dass das Natoland Türkei noch umgestimmt wird und die Menschen in Westkurdistan und ganz Syrien bald den Frieden finden, nach dem sich die meisten schon so lange sehen.

ADDN ARTIKEL ZUR AFRIN-SOLIDARITÄTSDEMO

Hunderte Menschen protestieren gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Syrien

Als Reaktion auf den völkerrechtswidrigen Angriff der türkischen Armee auf die mehrheitlich von Kurdinnen und Kurden bewohnte Region um Afrin im Norden von Syrien, sind am Freitag in Dresden mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen. Vom Hauptbahnhof aus zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am frühen Abend nach einer Auftaktkundgebung auf dem Wiener Platz über den Altmarkt, die Augustusbrücke auf die Neustädter Elbseite, wo die Demonstration schließlich am Alaunpark mit einer Abschlusskundgebung beendet wurde. Bei der türkischen Militäroffensive starben nach bislang unbestätigten Angaben der syrischen Menschenrechtsorganisation SOHR mehrere hundert Menschen, darunter auch mindestens 68 Zivilisten.

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ADDN ARTIKEL ZUR KUNDGEBUNG GEGEN DAS IRANISCHE REGIME

Solidaritätskundgebung mit den Protesten im Iran (ADDN.ME)

An einer Solidaritäts-Kundgebung mit der aufständigen Bevölkerung im Iran haben sich am frühen Dienstagabend unweit des Dresdner Hauptbahnhofs rund 40 Menschen beteiligt. In mehrsprachigen Redebeiträgen wurde die derzeit angespannte Situation im Iran thematisiert und zum Sturz der iranischen Regierung aufgerufen. Waren die seit Wochen anhaltenden Proteste tausender Menschen in weiten Teilen des Landes zu Beginn noch auf die lang anhaltenden wirtschaftlichen Probleme zurückzuführen, richten sie sich inzwischen offen gegen den fehlenden Reformwillen des Mullah-Regimes. Insgesamt starben bei den Unruhen nach inoffiziellen Angaben mindestens 20 Menschen.

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