Zur Streikunterstützung auf nach Leipzig

ZUGTREFFPUNKT FÜR DRESDEN

07:00 UHR Bahnhof Dresden Neudstadt (Schlesischer Platz)

 

MAKE AMAZON PAY ! GEGEN DIE DESPOTIE DER FABRIK!

Gemeinsame Anreise 09:30 ab Torgauer Platz in Leipzig

Seit vier Jahren kämpfen Beschäftige bei Amazon für die Anerkennung ihrer Forderungen gegenüber der Unternehmensleitung. Längst geht es dabei nicht mehr nur um einen Tarifvertrag, der wenige Euro mehr Lohn absichern würde, sondern um krankmachende Arbeitsbedingungen, entwürdigende Kontrolle und die Respektlosigkeit des Managements.

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Gesundheit für alle statt krank gespart!

Zwei Veranstaltungen über Gesundheit in der Krise und Solidarität

Solidarische Gesundheitszentren — das Gesundheitskollektiv Berlin und die Poliklinik Hamburg stellen sich vor
23. November 2017 I 19:30 Uhr
AZ Conni, Rudolf-Leonard-Str. 39, Dresden
Der Veranstaltungsraum ist rollstuhlgerecht.

Solitaire ou solidaire? Social Clinic of Solidarity of Thessaloniki
14. Dezember 2017 I 20 Uhr
Filmvorführung OmU (2-3€ Spende)
Thalia Cinema, Görlitzerstr. 6, Dresden

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Die Veranstaltungen sind Teil der Kampagne “Make Amazon pay!” und werden von Critique’n’Act Dresden organisiert. “Make Amazon pay!” ist eine Aktionswoche zur Unterstützung der Streikenden bei Amazon. Zusammen mit ihnen wollen wir Protest und Widerstand gegen prekäre Arbeitsbedingungen im digitalen Kapitalismus entwickeln und sicht- und hörbar machen. Mehr Informationen: https://makeamazonpay.org/

 

 


8.11.

 

“Wir brauchen keine Erlaubnis!”
– Film inkl. Einführung und Diskussion mit Anna Stiede –

 

Der Film „Wir brauchen keine Erlaubnis“ (Italien, 1969-1980, Regie: Piedro Perroti) erzählt die turbulente Geschichte der sozialen Kämpfe bei FIAT im Italien der 1960er und 1970er Jahre. Protagonist ist Pietro Perroti, der als junger Arbeiter nach Turin zieht, um bei Fiat zu arbeiten und politisch aktiv zu werden. Dabei schmuggelt er eine Kamera in die Fabrik, mit der er den Arbeitsalltag inklusive Demonstrationen, Streikposten und großen Versammlungen dokumentiert – und den Kämpfen zugleich mit Manifesten, Zeichnungen und Zeitungen einen künstlerisch-kreativen Ausdruck verleiht. Der Film erzählt vom Klima dieser Jahre; der massenhaften Beteiligung, der Strahlkraft der Kämpfe hinein in die Gesellschaft und dem Alltag, aber auch von jenen Konflikten, die der Ära des Streikens letztlich ein Ende setzen…Anna Stiede ist Mitarbeiterin am Istoreco Reggio Emilia. Sie forscht zur antifaschistischen Resistenza und den Dynamiken sozialer Bewegungen nach dem II. Weltkrieg in Italien.

 

Hole of Fame // Königsbrücker Str. 39 // 19 Uhr

FOKUS: KONGO

“Es herrscht fraglos tiefe Finsternis im kongolesischen Dschungel – deren Herz jedoch andersweo liegt, in den erleuchteten Vorstandsetagen unserer Banken und Hightech-Unternehmen.” (Slavoj Žižek)

Zwischen Ausplünderung, Überleben und sozialen Kämpfen für ein besseres Leben

Vortrag und Disksussion mit Victor Nzuzi
(Bauer, Mitglied von Via Campesina und Globalisierungskritiker
aus der Demokratischen Republik Kongo)

Mit Übersetzung ins Deutsche

Spätestens seit Geflüchtete und Migrant_innen im Sommer 2015 das europäische Grenzregime vorübergehend aus den Angeln gehoben haben, ist seitens der EU-Regierungen viel von “Fluchtursachen” die Rede. Diese müssten durch milliardenschwere Entwicklungsprogramme “bekämpft” werden, nur so sei verhinderbar, dass weitere Menschen Richtung Europa aufbrechen würden. Das klingt plausibel, allerdings werden die Ursachen für die desaströsen Verhältnisse im globalen Süden meist ausgeblendet, und auch bleibt die Frage unbeantwortet, welche Art von Entwicklung überhaupt gefördert werden soll.

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MEXMUR – EIN BASISDEMOKRATISCHES FLÜCHTLINGSLAGER

Flucht und Selbstverwaltung unter Kriegsbedingungen

Referent: Sven Wegner vom Internationalistischen Zentrum Dresden
Wann: 08.10.2017 I 16:30
Wo: Verein deutsch-kurdischer begegnungen e.v. / Ohschatzerstraße 26

Im Vortrag des Internationalistischen Zentrums geht es um das sogenannte Flüchtlingscamp Mexmur in Süd-Kurdistan / Nord-Irak. Eingekesselt im Städteeck Kirku-Mossul-Erbil, und damit in einer der momentan wohl gefährlichsten Gegenden der Erde, befindet sich die „basisdemokratische Insel” Mexmur. Die Bewohner*innen des Camps versuchen hier, orientiert an den Ideen des demokratischen Konföderalismus, eine gleichberechtigte, auf Geschlechterbefreiung basierende und in Räten organisierte Stadtgesellschaft aufzubauen.
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Sie kamen in der Nacht

Wir teilen hier einen Artikel der Dresdner Alternativen Nachrichten (ADDN.ME) zu der Abschiebung vom 18.09. die sich im Hechtviertel ereignete. Wir möchten auch unser tiefes Beileid und unsere Solidarität für die von der Abschiebung betroffene Familie ausdrücken. Gleichzeitig fehlen uns die Worte um die tiefe Abscheu für (die sächsische) Abschiebpolitik und -praxis zum Ausdruck bringen.

Am Freitag ist eine Nachbarschaftsdemonstration für 16:00 Uhr angekündigt. Haltet euch auf dem Laufenden und kommt zahlreich:

https://twitter.com/AinfosDD/status/910582851929862144/photo/1

Sie kamen in der Nacht…

Mit Gewalt hat die Sächsische Polizei am frühen Montagabend versucht, eine seit nunmehr elf Jahren in Deutschland lebende Familie nach Armenien abzuschieben. Als sich daraufhin Menschen aus der Nachbarschaft solidarisch zeigten und die Abschiebung der Familie verhindern wollten, bedrohte die Polizei herbeigeeilten Nachbarinnen und Nachbarn mit Pfefferspray und stieß immer wieder Menschen zur Seite, welche die Maßnahme aktiv verhindern wollten. Während die zehnjährige, in Deutschland geborene Tochter der Familie zum Zeitpunkt der Abschiebung nicht anwesend war, musste die Mutter wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nachdem das Dresdner Verwaltungsgericht am Dienstagmittag einen Eilantrag des Flüchtlingsrates Dresden auf Aussetzung der Abschiebung wegen „formaler Fehler“ für „unzulässig“ erklärt hatte, wurden im Anschluss daran sowohl der Vater als auch dessen beiden sechs bzw. acht Jahre alten Söhne mit einem Sammelflieger aus Düsseldorf abgeschoben.

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Die Konferenz wird organisiert von einem basisdemokratischen Vorbereitungskreis mit Aktivist*innen von afrique-europe-interact, corasol, glokal e.V. und dem Konzeptwerk Neue Ökonomie.

 

6.-8. Oktober 2017  Leipzig  

Eine Konferenz mit bis zu 300 Menschen aus verschiedenen aktivistischen Zusammenhängen – Bewegungsfreiheit, Antirassismus, Landwirtschaft, Degrowth, Klimagerechtigkeit

Was verbindet die Diskussionen über eine gerechte Gestaltung von Migration mit der Bewegung für eine ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaftsweise? Wie hängen alternative Konzepte wie „Degrowth“ oder „Post-Development“ mit einer dekolonialen Perspektive auf Fluchtursachen zusammen?

Diese Konferenz will die Zusammenhänge zwischen Flucht und Migration, selbstbestimmter Entwicklung und ökologischen Krisen aufzeigen. Damit wollen wir auf den ersten Blick voneinander unabhängige Fragen verknüpfen und in einem größeren Zusammenhang stellen. Und wir wollen mit der Konferenz Brücken zwischen unterschiedlichen Bewegungen schlagen.

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Die Internationalistische Kommune Rojavas

Seit vielen Jahren arbeiten wir als InternationalistInnen aus dem Mittleren Osten, Asien, Afrika, Europa, Amerika und Ozeanien in verschiedenen Strukturen der Revolution in Rojava und Nord-Syrien. So unterschiedlich unsere politischen Geschichten auch sein mögen, es war die Kurdische Befreiungsbewegung, welche uns inspirierte. Sie bietet eine revolutionäre Perspektive, welche weit über den Mittleren Osten hinausgeht, und uns im gemeinsamen Kampf vereint.

Anfang 2017 etablierten wir, unterstützt von der Jugendbewegung in Rojava (YCR/YJC), die Internationalistische Kommune Rojava’s als selbst-organisiertes und selbst-finanziertes Kollektiv.

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Statement Selbermachen 2017: Wie weiter? Wo anfangen?

Liebe Freund_innen,

der Zuspruch zum Kongress »Selber machen« hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Mehr als 600 Menschen haben drei Tage lang über Selbstorganisierung, Gegenmacht, Basisarbeit und ein kollektives, selbstbestimmtes Leben diskutiert. Internationale Referent_innen berichteten über ihre Erfahrungen in basisdemokratischen Projekten aus Kurdistan, Chiapas, Italien, der Türkei und Griechenland. In zahlreichen Workshops tauschten sich Aktivist_innen über ihre Kämpfe um Selbstorganisierung und Widerstand unter anderem in der Lohnarbeit, im Reproduktionsbereich, im Stadtteil, von Geflüchteten oder in femininistischen Kämpfen aus. Die Teilnehmenden waren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum angereist: Aus dem Wendland, aus München, Bern, Zürich, Wien, Aachen, Nürnberg, Dresden, Bremen, Münster, Kiel, Frankfurt am Main, aus Königs-Wusterhausen, Hamburg, usw. usf., kurz: von überallher. Die Menschen haben sich vernetzt, Kontakte für zukünftige Zusammenarbeit ausgetauscht, sich befreundet und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Es waren so viele Menschen mit so viel revolutionärer Leidenschaft da, dass wir selbst ganz überrascht sind.

Wir, die Organisator_innen und Unterstützer_innen des »Selber machen«-Kongresses 2017, möchten uns an dieser Stelle nochmal recht herzlich für dieses motivierende und bewegte Wochenende bedanken. Unser Dank richtet sich an alle Menschen, die den Kongress möglich gemacht und gestaltet haben. Ob ihr auf die Kinder aufgepasst, diskutiert, gekocht, referiert oder einfach nur zugehört habt, alle haben ihren Teil zu diesem lebendigen Wochenende beigetragen.

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Ketten sprengen – Zum G20-Gipfel in Hamburg: Hafen lahmlegen

 Eine Veranstaltungsreihe von critique’n’act

Im Vorfeld der Proteste gegen den G20 Gipfel, laden wir euch herzlich zur Veranstaltungsreihe ein, in der wir die Rolle der Logistik bei den Protesten unter die Lupe nehmen. Außerdem steht ein klassischer Mobivortrag, ein interaktiver Workshop zur linksradikalen Perspektive an Klimakämpfen und ein Input zur Sicherheit in der linken Szene im Programm.

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