Delegationsreise Griechenland [Teil 4]

Kurzbericht zur Situation in Mazedonien
                                

Am 30.12. trafen wir eine Person von Open Border Osnabrück um über ihre Arbeit und die Situation von Menschen auf der Flucht in Mazedonien zu sprechen. Die Open Border Gruppe ist Teil des losen Zusammenhangs verschiedener Einzelpersonen und Strukturen, die in Mazedonien Menschen auf der Flucht mit u.a. Kleidung, Nahrungsmitteln und Medizin versorgen. Leider hatten wir nicht genügend Zeit um alles ausführlich zu besprechen, deswegen wird innerhalb der nächsten Woche noch ein detaillierter Bericht mit Interviews folgen.  Wir möchten darauf hinweisen, dass die Aussagen von eine Einzelperson stammen. Da sie in einem Netzwerk aktiv ist, dass seit längerem auf der “Balkanroute” unterwegs ist und auch den Hilfeaufruf für Mazedonien geschrieben hat, denken wir, dass wir den Informationen vertrauen können. Daher wollen wir an dieser Stelle schonmal einen ersten kurzen Überblick geben.

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Delegationsreise Griechenland [Interview Coloradio]

Interview mit dem dresdner Lokalradio Coloradio. Sven, Teil einer Delegation des Internationalistischen Zentrums Dresden, berichtet vom Umgang mit Flüchtenden in Griechenland. Von staatlicher Repression, von Hilfsangeboten, Fluchtrouten, Unterbringungssituation…


A
uch die Alternativen Dresden News (ADDN) haben einen Artikel zu der Delegation geschrieben.

Delegationsreise Griechenland [Teil 3]

Orfanotrofio in Thessaloniki

Am 26.12. besuchten wir den Squat Orfanotrofio (Waisenhaus) im Viertel Toumba in Thessaloniki. Ein Ort, der von Geflüchteten und dem “antiautoritären Raum” [1] und anderen aktiven Menschen aus Thessaloniki gemeinsam besetzt und verwaltet wird.

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Stadtrundgänge

Der nächste Stadtrundgang findet am 21.März 2016 zum “Internationalen Tag gegen Rassismus” statt. Treffpunkt ist der Jorge-Gomondai-Platz.


Wir führen in regelmäßigen Abständen Stadtrundgänge zur kolonialen Vergangenheit und postkolonialen Gegenwart in Dresden durch. Dabei bieten wir eine (eher historische) Variante durch die Dresdner Altstadt sowie eine (eher aktuelle) durch die Neustadt an. Beide Touren starten am Jorge-Gomondai-Platz und dauern ca. 1,5 bis 2 Stunden. Solltet ihr außerhalb der angebotenen Termine für eure Gruppe, euer Seminar, eure Schule etc. einen eigenen Rundgang buchen wollen (auch Englisch auf Anfrage möglich), kontaktiert uns unter: dresden-postkolonial [at] riseup.net oder iz_dresden [at] riseup.net



Stadtrundgang durch die Dresdner Altstadt

Wir beschäftigen uns mit den Spuren der kolonialen Vergangenheit und postkolonialen Gegenwart in Dresden, die wir zum Beispiel in Stadtrundgängen aufzeigen. Was erzählt uns ein Gebäude wie z.B. das japanische Palais über Exotismus und die europäische Perspektive auf „fremde“ Kulturen? Gleichzeitig stellen wir aber auch die Frage, wie die damit verbundenen „Bilder“ bis heute wirken: Was hat diese Vergangenheit mit gegenwärtigen Fremdheitswahrnehmungen und mit gesellschaftlichen Phänomenen wie Rassismus zu tun? Die Tour durch die Altstadt führt vorbei am Jorge-Gomondai-Platz über die Yenidze oder den Fürstenzug. Wo liegen die Verbindungen zwischen den Orten? Was haben sie zu erzählen?


Stadtrundgang durch die Dresdner Neustadt

Was hat die Dresdner Neustadt mit der deutschen Kolonialgeschichte zu tun? Die postkoloniale Perspektive eröffnet einen neuen Blick auf die Dresdner Neustadt. Der Stadtrundgang erzählt die Geschichte von Orten, Gebäuden und Menschen und lädt dazu ein, aktuelle und alte Bilder von der „Fremde“ zu hinterfragen und dabei auch auf gesellschaftliche Phänomene wie Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit zu blicken. Die Tour durch die Neustadt führt vorbei an „Geschichten aus dem Orient“ und Tikkipop und versucht hinter die Kulisse der „multikulturellen, bunten Neustadt“ zu schauen.

Delegationsreise Griechenland [Teil 2]

Am 24.12. erreichten wir Thessaloniki. Hier sind wir im Nikis-Squat der antiautoritären Plattform Alpha Kappa (Αντιεξουσιαστική κίνηση, Antieksousiastiki Kinisi, antiautoritäre Bewegung) untergebracht und trafen auch prompt drei Menschen des Dresden-Balkan-Konvois. Diese berichteten uns, dass sie nun einen Lagerplatz für die Sachspenden in der von Arbeiter*innen besetzten Fabrik Vio.Me bekommen haben.  Wer an Hintergründen zur politischen Geschichte, zu Vio.Me und den Zusammenhängen mit der sog. Krise in Griechenland interessiert ist, denen empfehlen wir den Text “Griechenland am Scheideweg” von Sven Wegner (AusserKontrolle Dresden) und John Malamatinas (AK-Antifa Köln). Auch wenn der Text schon etwas älter ist, ist er nach wie vor lesenswert und vermittelt einen guten ersten Überblick. Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir an die griechisch-mazedonische Grenze nach Eidomeni, um uns einen Eindruck von der aktuellen Situation zu verschaffen. Bereits im Sommer waren einige von uns vor Ort.

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Call for Help for Macedonia

Current situation / Our experiences in Macedonia (by Open Borders Crew):

As the Greek/Macedonian border at Idomeni was closed several weeks ago for all refugees that are not from Syria, Afghanistan and Iraq, many refugees from other countries got stuck in Greece. They are now forced to cross the border illegally in the mountains and in the forests and walk through Macedonia for 5-7 days to Serbia by feet and from there continue to Europe.

Support illegalized refugees – REALLY IMPORTANT!

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Delegationsreise nach Griechenland [Teil 1]

Seit heute ist eine Gruppen von vier Personen des „Internationalistischen Zentrums“ Dresden auf dem Weg nach Griechenland. In Kooperation mit dem Dresden-Balkan-Konvoi wollen wir Informationen über die aktuelle Situation der Geflüchteten in Griechenland sammeln und herausfinden welche selbstorganisierten Solidaritätsgruppen und Projekte es gibt.

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