Kurdistantage 2022 – Das Programm

Vom 06. bis 14. Oktober 2022 findet in Dresden zum zweiten Mal die Kurdistantage statt. Euch erwartet wieder eine bunte Mischung aus kulturellen und politischen Veranstaltungen.

Hier findet ihr das Programm

Hinweis: Alle Veranstaltungen finden in deutscher Sprache statt. Falls ihr eine Übersetzung benötigt, meldet euch bitte unter email hidden; JavaScript is required und wir probieren eine Übersetzer:in zu stellen.

Warm-Up
Mittwoch, 28.09. | ab 18 Uhr | Alte Gärtnerei
Küche für Alle und Vortrag “Grundlagen kurdischer Freiheitsbewegung”

Warm-Up
Samstag, 1.10. | 20 Uhr | Zentralkino
Kino Kurdistan “Blackberry Season”

06.10. | 18 Uhr | Café im Stadtteilhaus Louise
Offener Kurdistantreff zur aktuellen Lage in Kurdistan

07.10. | 19 Uhr | Hochschule für bildende Künste
Vortrag zum Genozid an den Kurd:innen in Bakur (Nordkurdistan / Türkei)

08.10. | ab 12 Uhr | Johannstädter Kulturtreff
Kurdischer Kulturtag

09.10. | ab 14 Uhr | Internationalistisches Zentrum Dresden
Ausstellungseröffnung “JINWAR – das Dorf der freien Frauen”

10.10. | 19 Uhr | Platz Da
Vortrag „Wenn wir uns nicht für uns selbst einsetzen, wer wird es dann tun?“ – Organisierung von Frauen und Menschen weiterer unterdrückter Geschlechter als antipatriarchale Perspektive in der Praxis

11.10. | 18 Uhr | Trinitatiskirchruine
Vortrag 28 Jahre sind genug! – Das PKK-Verbot und seine Folgen für Kurd:innen in Deutschland 

12.10. | 19 Uhr | Riesa Efau – Konzertkeller
Buchvorstellung: „Verändern wollte ich eine Menge. Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk“ 

13.10. | 19 Uhr | Roter Salon – Rausch
Vortrag “Ökologie und Demokratischer Konföderalismus”

14.10. | 17 Uhr | Leisniger Platz
Demonstration “Für das Leben – Kurdistan verteidigen!”

 

 


Küche für Alle und Vortrag “Grundlagen kurdischer Freiheitsbewegung”

WANN: 28.09. ab 18 Uhr
WO: Alte Gärtnerei, Heidestraße (ggü. 21), 01127 Dresden

Referent:in: Women Defend Rojava Dresden

Die kurdische Freiheitsbewegung zeigt auf den Grundlagen der Ökologie, Basisdemokratie und der Geschlechterbefreiung einen Weg für die Selbstorganisierung einer Gesellschaft auf. Nicht nur im vom IS befreiten Rojava (Nord- und Ostsyrien) sondern auch in den anderen Gebieten werden Räte, Kommunen, Akademien und Kooperativen aufgebaut und damit eine Alternative zum ausbeuterischen und zerstörerischen Kapitalismus geschaffen.

Ihr habt Lust mehr zu Kurdistan und der kurdischen Freiheitsbewegung zu erfahren? Ihr fragt euch was die Frauenrevolution so besonders macht oder was eigentlich mit “Demokratischer Konföderalismus” gemeint ist?

Wir wollen gemeinsam mit den Freund:innen von Women Defend Rojava Dresden Antworten auf diese Fragen finden und gemeinsam die Kämpfe und Inhalte der kurdischen Freiheitsbewegung besser kennenlernen. Bringt dafür gern eure Fragen mit und lasst uns nach einem kurzen Input ins Gespräch kommen und uns so auch für die Kurdistantage 2022 vorbereiten, welche Anfang Oktober stattfinden.

Jeder Mensch ist herzlich willkommen mit uns zu essen und zu diskutieren und sich gegenseitig kennen zu lernen.
Dabei möchten wir ein angenehmes Miteinander für alle Anwesenden ermöglichen, deshalb haben Sexismus, Rassismus und Homophobie und anderes diskriminierendes Verhalten keinen Platz.


Kino Kurdistan “Blackberry Season”

WANN: 1.10. 20 Uhr
WO: Zentralkino Dresden, Kraftwerk Mitte 16, 01067 Dresden

Servan kehrt nach vielen Jahren des Universitätsstudiums in seine Heimat zurück und muss feststellen, dass sein Dorf niedergebrannt wurde. Daraufhin schließt er sich dem kurdischen Widerstand an. Während eines Gefechts erleidet Servan schwere Verletzungen und wird von seiner Gruppe getrennt. Verfolgt von türkischen Soldaten macht er sich schwer verwundet auf die Suche nach seinen Freunden und muss dabei die Hindernisse der Wildnis überwinden.


Offener Kurdistantreff zur aktuellen Lage in Kurdistan

WANN: 06.10. 18 Uhr
WO: Café im Stadtteilhaus Louise, Louisenstraße 41, 01099 Dresden

Referent:in: Initiative Demokratischer Konföderalismus, Initiative für Frieden in Kurdistan und Women Defend Rojava Dresden

Zu Beginn der Kurdistantage 2022 bietet der Input zur aktuellen politischen Lage in Kurdistan die perfekte Grundlage. Anschließend wollen gemeinsam mit euch und den Freund:innen der Initiative Demokratischer Konföderalismus ins Gespräch kommen und uns darüber austauschen, wie die Situation in den unterschiedlichen Teilen Kurdistans gerade ist und was das bedeutet. Bringt dafür sehr gerne auch eigene Fragen mit.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Offenen Kurdistantreffs statt, welcher jeden ersten Donnerstag von Women Defend Rojava Dresden und der Initiative für Frieden in Kurdistan organisiert wird. Hier tauschen wir uns mit den vielen engagierten und netten Menschen aus, denen wir bei unserer Arbeit begegnen. Es gibt monatlich wechselnde Schwerpunkte wie Aktionsplanungen, Vorträge, Diskussionsrunden oder interessante Filme. Also kommt gerne vorbei – wir freuen uns auf euch!

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.


Vortrag zum Genozid an den Kurd:innen in Bakur (Nordkurdistan / Türkei)

WANN: 07.10. 19 Uhr
WO: HfbK – Hochschule für Bildende Künste, Güntzstraße 34, 01307 Dresden, Hörsaal 222 (nicht barrierefrei)

Referent:in: Leyla Imret

Leyla Imret wurde 1987 in der kurdischen Stadt Cizîr in Nordkurdistan (Türkei) geboren und kam bereits als Kind sicherheitshalber nach Deutschland, da ihre Familie Teil des kurdischen Freiheitskampfes ist. 2014 wurde sie dann Bürgermeisterin ihrer Heimatstadt Cizîr. In ihrem Amt setzte sie sich mit aller Kraft für Wiederaufbau, Gleichberechtigung und menschenwürdige Bedingungen in der unter den Kriegsfolgen leidenden Stadt ein.

Der türkische Staat setzt seit 2015 ein verschärftes Vernichtungskonzept gegen die kurdische Bevölkerung um und hat ganze Städte in Nordkurdistan dem Erdboden gleichgemacht. In der Zeit der Ausgangssperren in den Jahren 2015 und 2016 sind etwa 600 Menschen ums Leben gekommen, 400.000 Menschen wurde vertrieben.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen Kurdistantage wird Leyla Imret uns von ihren eigenen Erfahrungen mit dem türkischen Faschismus berichten und dabei unter Anderem auf die Todeskeller von Cizîr eingehen. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Massakern, die das türkische Militär am 7. Februar 2016 in der nordkurdischen Stadt Cizîr in Wohngebäuden, in denen etliche Menschen während der Militärbelagerung Schutz vor den Kriegsverbrechen des türkischen Staates suchten, verübte.

Heute ist Leyla Imret Deutschland-Sprecherin der HDP – der “Demokratischen Partei der Völker”, welche grade vor einem Verbotsverfahren durch den türkische Staat steht. Ein weiterer Schritt im Versuch des kulturellen Genozids.

Wir laden euch ein gemeinsam mehr über den kulturellen Völkermord an den Kurd:innen zu erfahren und darüber ins Gespräch zu kommen, was dieser umfasst und wie er sich zeigt. Zudem wollen wir auch etwas über den Widerstand dagegen lernen und den Opfern gedenken.

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.


Kurdischer Kulturtag

WANN: 08.10. 12-16 Uhr
WO: Johannstädter Kulturtreffe e.V., Elisenstraße 35, 01307 Dresden

Referent:in: Dresdner Verein deutsch-kurdischer Begegnungen e.V.

Wie klingt kurdisch? Wie viele Dialekte gibt es eigentlich? Was ist “Govend”? Wie sieht traditionelle kurdische Kleidung aus?

Ob Musik und Kunst, Lebensgewohnheiten und Traditionen, Sprache und Dialekte, Trachten und Küche – all das ist Ausdruck der kurdischen Identität. Sie ist verwoben mit den Forderungen nach Anerkennung der Existenz und dem Recht der kurdischen Menschen auf Freiheit und Selbstbestimmung.

Lasst uns gemeinsam die kurdische Kultur besser kennenlernen und einen Tag mit kurdischer Küche und Musik zusammen essen, tanzen, singen und lachen.

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.


Ausstellungseröffnung “JINWAR – das Dorf der freien Frauen”

WANN: Vernissage 09.10. 14 – 17 Uhr
Ausstellungszeitraum 09.-23.10.2022 – Öffungszeiten folgen
WO: Internationalistisches Zentrum Dresden, Riesaer Straße 32, 01127 Dresden, Turm D
(nicht barrierefrei)

Referent:in: Women Defend Rojava Germany

Inmitten des Krieges in Syrien entstand die Idee eines ökologischen Dorfes, in dem Frauen gemeinschaftlich und selbstbestimmt leben können.

JINWAR ist ein Ort, der von Frauen aufgebaut wird, von ihnen gestaltet und belebt wird. Ein Ort an dem alle Frauen frei, kollektiv und freudig zusammen leben können. JINWAR ist Teil des Widerstandes und des Kampfes um eine tiefe Veränderung und Befreiung der Gesellschaft. Es ist der Aufbau lebendiger gesellschaftlicher Alternativen, kommunaler und ethischer Lebensweisen, die Menschen zur Selbstbestimmung befähigen und eine tatsächliche Alternative zu einem sich durch Machtstrukturen und Kriege immer wieder selbst reproduzierenden und zerstörerischen kapitalistisch-patriarchalen System.

Die Fotoausstellung zeigt die Entstehung und das Leben im Dorf. Auf kurzen Texttafeln, stellen die Frauen aus JINWAR ihr Leben und ihre Arbeiten im Dorf vor.

Vernissage: 9.10. 14 – 17 Uhr mit Women Defend Rojava Germany über JINWAR und der Notwendidgkeit von autonomer Organisierung.

“Wir sehen JINWAR als einen Teil der Revolution in Rojava, wir bauen das Dorf auf den gleichen Werten auf. Diese sind: Demokratie, Ökologie und Frauenbefreiung. Als Frauenkommune sind wir Teil der Demokratischen Autonomie.”

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.


Vortrag „Wenn wir uns nicht für uns selbst einsetzen, wer wird es dann tun?“ – Organisierung von Frauen und Menschen weiterer unterdrückter Geschlechter als antipatriarchale Perspektive in der Praxis

WANN: 10.10. 19 Uhr
WO: Platz Da, Wernerstraße 21, 01159 Dresden

Referent:in: Feministische Organisierung Gemeinsam kämpfen

In Nord- und Ostsyrien sind unzählige Menschen im Widerstand gegen zahlreiche und in der Form sehr unterschiedliche Angriffe. Sie sind aber nicht ausschließlich im Widerstand gegen die Besatzung durch den türkischen Staat oder islamistische Gruppierungen, sondern setzen sich auch intensiv für eine freiheitliche Organisierung der gesamten Gesellschaft ein. Insbesondere Frauen haben begonnen sich selbst zu organisieren und Vorschläge zu entwickeln, wie die Organisierung einer freien Gesellschaft aussehen kann. Aber wie sieht die Selbstorganisierung und der Widerstand der Frauen in Nord- und Ostsyrien aus? Warum organisieren sich Frauen in Kurdistan autonom? Welche Erfahrungen und Analysen haben dazu geführt und welche Errungenschaften wurden dadurch erreicht? Diese und viele weitere Fragen sollen in einem Vortrag und anschließender Diskussion mit der Referent:in der Feministischen Organisierung Gemeinsam Kämpfen aufgegriffen werden. Außerdem soll sich die Frage gestellt werden was die Errungenschaften der Frauenrevolution für die Realität in Deutschland bedeuten und was wir davon lernen können.

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.


Vortrag 28 Jahre sind genug! – Das PKK-Verbot und seine Folgen für Kurd:innen in Deutschland 

WANN: 11.10. 18 Uhr
WO: Trinitatiskirchruine, Trinitatisplatz 1, 01307 Dresden

Referent:in: Rechtsanwalt Lukas Theune

Während Kurd*innen im Nahen Osten als eine der wenigen emanzipatorischen Kräfte gegen die islamistische Bedrohung kämpfen und seit Jahren unter Repression und den Angriffen durch das Erdogan-Regime leiden, werden in Deutschland lebende Kurd*innen zahlreich vor Strafgerichten angeklagt, weil sie für Organisationen wie die PKK geworben haben sollen – Für kurdische Menschen ein juristisches Minenfeld. Selbst kurdische Literatur und Musik können zum Gegenstand solcher Ermittlungen werden. So wurden beispielsweise 2018 die gesamten Bestände des Mezopotamien-Verlages und des MIR-Musikvertriebes beschlagnahmt und bis heute nicht zurückgegeben.
Rechtsanwalt Lukas Theune vertritt seit Jahren immer wieder Kurd:innen und kurdische Initiativen vor Gericht. Anfang diesen Jahres hat er außerdem, zusammen mit einem Kollegen, beim Bundesinnenministerium offiziell Antrag auf die Aufhebung des PKK-Verbotes gestellt.

In seinem Vortrag spricht er über das repressive Vorgehen des deutschen Staates gegen Kurd*innen und kurdisches Leben im Allgemeinen. Er berichtet darüber wie problematisch die Grundlagen und die Durchführungen dieser politischen Strafprozesse sind und wie der deutsche Staat durch sie zum Erfüllungsgehilfen des Erdogan-Regimes wird, welche Perspektiven die beantragte Aufhebung des PKK-Verbotes hat und welche Hoffnungen damit verbunden sind.

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.


Buchvorstellung: “Verändern wollte ich eine Menge. Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk”

WANN: 12.10. 19 Uhr
WO: Riesa Efau Konzertkeller, Adlergasse 14, 01067 Dresden

Referent:in: Herausgeber:innenkollektiv

Das im Mai bei edition assemblage erschienene Buch „Verändern wollte ich eine Menge“ erzählt das Leben von Ellen Stêrk, einer feministischen Internationalistin.

Durch das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht das Buch auch nach ihrem Tod eine Begegnung mit Ellen, die in Kurdistan den Namen Stêrk (Stern) angenommen hatte. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen und Internationalismus neu zu leben. Diese aus vielen Perspektiven kollektiv zusammengetragene Biografie gibt auch einen Einblick in die letzten Jahrzehnte feministischer Organisierung in Deutschland und Kurdistan.
Zwei Personen aus dem Herausgeber*innenkollektiv lesen aus dem Buch und erzählen von Ellen Stêrk sowie dem Entstehungsprozess.

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.


Vortrag “Ökologie und Demokratischer Konföderalismus”

WANN: 13.10. 19 Uhr
WO: Roter Salon – Rausch, Bürgerstraße 36, 01127 Dresden

Referent:in: Ökologiekommission der Initiative Demokratischer Konföderalismus

Auch über die Klimagerechtigkeitsbewegung hinaus wird zur Lösung der Klimakrise immer häufiger über ein “anderes (Wirtschafts-)System” und mehr “demokratische Mitbestimmung” diskutiert. Schon seit Jahrzehnten gestellte Forderungen an Regierungen haben zu keinem signifikanten Ergebnis geführt. Die Konsequenz muss also sein, als Gesellschaft, selbst Alternativen zu schaffen. Doch wie könnte das aussehen? Ausgehend von den Konzepten und Perspektiven der kurdischen Freiheitsbewegung wollen wir in einem Vortrag unsere Analyse und Perspektive teilen und mit dem demokratischen Konförderalismus ein Konzept zur Lösung der ökologischen Krise teilen und zur Diskussion stellen.

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.


Abschlussdemonstration “Für das Leben – Kurdistan verteidigen”

Wann: 14.10. – 17 Uhr
Wo: Leisniger Platz

Für das Leben – Kurdistan verteidigen!

Zwischen dem 06. und 14. Oktober werden in diesem Jahr die Kurdistantage Dresden stattfinden: Wir wollen gemeinsam lernen, diskutieren, tanzen, essen und uns besser kennenlernen. Zum Abschluss der diesjährigen Kurdistantage wollen wir mit euch auf die Straße gehen, um für eine befreite Gesellschaft zu kämpfen! Wir wollen deutlich machen, was Kurdistan für uns bedeutet:

Eine Welt frei von Unterdrückung und Ausbeutung. Eine Welt, in der unterschiedlichste Ethnien friedlich zusammenleben, Frauen und andere unterdrückte Geschlechter ihr Leben ohne gesellschaftliche Zwänge leben können, basisdemokratisch Entscheidungen getroffen werden und die Umwelt nicht für Profite zerstört wird. Was für uns eine Vision einer anderen Welt ist, ist für die Herrschenden eine Bedrohung, auch hier in Deutschland. Deshalb werden die Machenschaften Erdogans nicht nur gebilligt, sondern aktiv unterstützt.
Wenn hier in Deutschland kurdische Aktivist:innen für ihre politische Aktivität verfolgt werden und Waffen an das türkische Regime geliefert werden, dann gilt das nicht nur den Kämpfer:innen vor Ort. Es ist auch ein Zeichen an alle Menschen, die für eine andere Welt kämpfen.

Wir alle sind aufgerufen, nicht tatenlos zuzusehen: VERTEIDIGEN WIR GEMEINSAM DIE REVOLUTION, KÄMPFEN WIR FÜR EIN ANDERES LEBEN!
Kommt am 14.10. um 17 Uhr zum Leisniger Platz! Lasst uns für diese Woche der zahlreichen neuen Eindrücke, der Vernetzung und des Austausches einen kämpferischen Abschluss finden!

Bitte geht verantwortlich mit der aktuellen Situation um und kommt getestet und mit FFP2-Maske.

 


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