28.11. Küche für Alle im November + Reisebericht Rojava

28.11.2018 I ab 18 Uhr I Internationalistisches Zentrum I Riesaer Str. 32

Am letzten Mittwoch im November laden wir euch zu unserer zweiten Küche im IZ ein! Neben Essen und Trinken gibt es wieder ein inhaltliches Programm. Diesmal berichten wir von unserer Frauen*Delegation durch Rojava (Westkurdistan/ Nord Syrien)! Also kommt vorbei und esst mit uns!

Reisebericht zur Frauendelegation durch Rojava

Im Juni 2018 war das Internationalistische Zentrum Dresden Teil einer Frauendelegation durch Rojava/ demokratische Förderation Nord-Syrien. In Rojava (kurdisch „Westen“) wurde 2011 im Zuge der syrischen Revolution die Autonomie ausgerufen und ein radikal-demokratisches System entwickelt, das versucht über politische Partizipation und gesellschaftliche Mitgestaltung ein freiheitliches und friedliches Zusammenleben in einer von Krieg, Zerstörung, Ausgrenzung und Unterdrückung gekennzeichneten Gesellschaft aufzubauen. Vorreiter*innen dieser sozialen Revolution sind unzählige Frauen*, die für ihre Freiheit kämpfen, in zivilen wie auch militärischen Strukturen. Die Befreiung der Frau* ist die Grundlage des demokratischen Aufbruchs in Rojava. Um zu verstehen, wie genau das praktisch aussieht, welche Utopien und Geschichten hinter der Frauenrevolution in Rojava/ demokratische Förderation Nord-Syrien stehen, hat die Delegation verschiedene autonome/ unabhängige Frauenstrukturen u.a. in Dêrik, Qamishlo, Kobanê, Jinwar oder Raqqa besucht. Wir trafen Kämpfer*innen der YPJ, Mütter der HPJ, Junge Frauen* der Jineolojî, besuchten Kongra Star, Mala Jin oder das autonome Frauendorf Jinwar. Was sich hinter all dem verbirgt und welche Geschichten uns die kämpfenden Frauen* erzählten, möchten wir nun mit euch teilen.

2. Bericht Delegation Rojava: Zentrum der jungen Frauen* in Qamişlo – Yekitîya Jinen Ciwan

In diesem Bericht beschreiben wir die Arbeit im Zentrum der Jungen Frauen* in Qamişlo. Anschließend suchen wir nach Parallelen zur feministischen Bewegung der 70er Jahre in der BRD, speziell zu den Frauenzentren.

Die zweite Station unserer Delegationsreise war das Zentrum der jungen Frauen* in Qamişlo. An diesem Ort kann man gut sehen, wie die offenen Jugendstrukturen in Rojava, auch die der jungen Frauen* (Yekitiya Jinen Ciwan), arbeiten und organisiert sind. Grundlegend gibt es in den Städten überall offene Jugendzentren, die an die Jugendbewegung angebunden sind. Auch in den Jugendstrukturen sind die „Jinen Ciwan“ (Jungen Frauen*) parallel zu den gemischt-geschlechtlichen Strukturen, autonom organisiert. Deswegen haben sie auch autonome Zentren. Grundlegend sind das Orte zu denen alle Menschen kommen können, sie sind Orte der Begegnung und des Austausches. Außerdem steht die Bildung der Jugend, speziell der jungen Frauen* im Vordergrund. Wie das Programm und die Gestaltung dann im speziellen aussieht, hängt von den Bedürfnissen der Gesellschaft vor Ort ab. An diesen Bedürfnissen wird das Angebot in den Jugendzentren ausgerichtet. Weiterlesen

1. Bericht Frauen*delegation Rojava: Internationalistische Kommune Rojava

„The right life can not be lived in the wrong society, but the right struggle can be fought wherever the systems of domination oppress the people. Revolutionary persons love their people and their homeland, but don’t care about borders and states. Solidarity is the tenderness of the peoples, and life starts where the state ends. And that’s modern internationalism.“ – Internationalist Commune Rojava

Eingeladen zu der Frauendelegation haben die Freund*innen und Genoss*innen der autonomen Frauenstruktur der internationalistischen Kommune Rojava (Internationalist Commune of Rojava – ICR). Deshalb werden wir unseren ersten Bericht nutzen, die ICR kurz vorzustellen.

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