Kein Viertel für Ausgrenzung | Dresden Löbtau

Wir teilen und unterstützen hiermit den offenen Brief der Initiative “Kein Viertel für Ausgrenzung” aus Dresden Löbtau. Die Vorfälle in Chemnitz zeigen erneut auf erschreckende Weise wie wichtig es ist Rassist*innen auf allen Ebenen den Boden zu entziehen.

Sehr geehrte/r Nachbar*in, Unterstützer*in, Gewerbetreibende, Initiativen oder Vereine,

am Wochenende des 31.08.- 02.09.2018 wird die Gaststätte “Mephisto” auf der angrenzenden Brache (Kesselsdorfer/ Poststraße) ein Sommerfest unter dem Motto “950 Jahre Löbtau” veranstalten, auf dem die AfD als Sponsor auftreten und an zwei Tagen mit einem Informationsstand präsent sein wird. Aus diesem Grund haben wir die Initiative “Kein Viertel für Ausgrenzung” gegründet, um unserem Protest dagegen Ausdruck zu verleihen.

Wir haben zunächst alle Sponsoren und Unterstützer*innen des Festes angeschrieben, um sie auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Als nächsten Schritt haben wir einen offenen Brief formuliert, den wir auf Facebook veröffentlichen wollen, und wir hoffen, dass viele Initiativen, Vereine und andere Akteure und Akteurinnen aus Löbtau diesen unterzeichnen.

Wie sie diesem Aufruf entnehmen können richtet sich unsere Kritik nicht gegen das Fest an sich, sondern dagegen, dass die AfD auf einem Fest, dass von vielen als öffentliche Feierlichkeit zum Stadtteiljubiläum wahrgenommen wird, Wahlkampf betreiben kann.
Hetze und Ausgrenzung dürfen nicht zur Normalität werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den angehängten Aufruf unterzeichnen.

Mit freundlichen Grüßen
Initiative KeinViertelFürAusgrenzung
https://www.facebook.com/Keinviertelfuerausgrenzung/

Ein Gedanke zu „Kein Viertel für Ausgrenzung | Dresden Löbtau

  1. Liebe Menschen von der Ini – Respekt für euer Engagement, ich glaube auch, dass sich auf der Ebene der Stadtteile, im eigenen Viertel viel bewegen lässt für ein gutes und respektvolles Miteinander. Ich solidarisiere mich mit eurem Anliegen und nehme den Gedanken, die Idee mit in meinen Stadtteil.
    solidarische und antifaschistische Grüße Heike Löffler vom Gemeinschaftsgarten Prohlis

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